Woran erkennt man eine gute Hebamme und wo findet man sie?

Geburt & Hebamme

Geburt & Hebamme - flickr/Caveman Chuck Coker

Eine gute Hebamme ist zum einen eine Person, die eine lange Ausbildungszeit hinter sich hat und dementsprechend sehr erfahren ist. Die Hebamme sollte also nicht nur eine allgemeine Hebammen Ausbildung gemacht haben, sondern auch eine Ausbildung, die sie mit psychologischen Grundkenntnissen ausstattet. Schließlich muss sich die Hebamme nicht nur um das Baby, sondern auch um die teils sehr aufgeregte Mutter und den ebenso nervösen Vater kümmern.

So sollte sie der Mutter, die in der nächsten Stunde ihr Kind zur Welt bringen wird, gut zureden können, um ihr auf diese Weise die Angst vor den Schmerzen der Wehen zu nehmen. Den Vater, der bei der Geburt des Kindes oftmals anwesend ist, sollte sie soweit ablenken, dass er, was immer wieder vorkommt, nicht ohnmächtig wird, wenn er die Geburt mit eigenen Augen bis zum Schluss verfolgt. Gute wäre außerdem, wenn die Hebamme zusätzlich zu ihrer Hebammen-Grundausbildung noch eine allgemeine Ausbildung zur Krankschwester vorweisen kann. Denn so kann sichergestellt werden, dass die Hebamme mit den sie umgebenden Ärzten hinsichtlich diverser medizinischer Fachtermini gut kommunizieren und so der Mutter, die gerade ihr Kind geboren hat, in einer leicht verständlichen Sprache mitteilen kann, welche weiteren medizinischen Schritte nun folgen müssen, damit die nun kommende Zeit mit dem Baby komplikationslos verläuft.

Zum anderen hat eine gute Hebamme auch mehrere Zertifikate und Urkunden vorzuweisen, die z.B. besagen, dass sie die verschiedensten Fächer, in denen sie während ihre Ausbildung unterrichtet wurde, mit der Note 1 oder 2 abgeschlossen hat. Ferner könnten diese Zertifikate Aufschluss darüber geben, ob die Stärken der Hebamme eher im Umgang mit jungen oder eher mit älteren Müttern liegen. Nach einer guten Hebamme sollte nur in Ausnahmefällen im Internet recherchiert werden, da dort nicht sichergestellt werden kann, inwieweit die Aussagen der Hebamme bezüglich ihres Werdeganges der Wahrheit entsprechen. Das Gleiche gilt für Zeitungs-Kleinanzeigen, wo ja des Öfteren Hebammen inserieren.

Folglich sollte nach einer exzellenten Hebamme nur in Klinken oder Arztpraxen Ausschau gehalten werden. In beiden Einrichtungen gibt es in diesem Punkt Ansprechpartner, an die sich gewandt werden kann, um die Suchdauer so gering wie möglich zu halten. So könnte sich die jeweilige Person in der Klinik bspw. an eine Oberschwester wenden, da diese genau weiß, wo in der Klinik sich die besten Hebammen aufhalten. In der Kinderarztpraxis wiederum kann das Praxispersonal schnell und unkompliziert diesbezüglich befragt werden. Schließlich arbeitet eine Kinderarztpraxis nicht selten mit zahlreichen Hebammen zusammen und kann deshalb auch geeignete innerhalb kürzester Zeit vermitteln.

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