Pfefferminze: Die beste Medizin bei den typischen Erkrankungen im Winter

cc by flickr/ marfis75

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Wir befinden uns mitten in der Hauptzeit für Erkältungen. Auch wenn natürlich vor allem über die Feiertage und Silvester keiner krank sein möchte, so plagen sich aktuell garantiert ein paar mit den typischen Wintererkrankungen herum. Wahre Wunder kann hier die Pfefferminze bewirken.

Ja, wir alle wissen, dass sie die Atemwege befreien kann. Nicht umsonst wird sie in Hustenbonbons, Erkältungsbädern und Co. eingesetzt. Die Pfefferminze kann aber noch viel mehr: Sie hilft auch bei Problemen mit Magen und Darm oder lindert Kopfschmerzen. Krämpfe bei Magen, Darm oder Gallenwegen werden gelöst. Zudem wirkt die Pflanze entzündungshemmend, schleimlösend und antibakteriell.

In der Naturheilkunde findet bekanntermaßen vor allem das aus der Pfefferminze gewonnene ätherische Öl Einsatz. Die Pfefferminze besitzt im Vergleich zu anderen Minze-Arten den höchsten Mentholgehalt im Öl. Dieser kann bis zu 45 Prozent betragen. Daher sollte man bei der Dosierung des Öls besonders vorsichtig sein und bei einigen Beschwerden lieber zu einem Öl greifen, das einen geringeren Mentholgehalt hat. Bei Kopfschmerzen wirkt Pfefferminzöl zum Beispiel schmerzlindernd, wenn man es auf Schläfen und Nacken aufträgt. Jedoch sollte hier der Mentholgehalt unter 20 Prozent liegen, da sonst der Schmerz verstärkt werden kann.

Bei Kleinkindern und Säuglingen sollte das Öl auf keinen Fall im Gesicht eingesetzt werden. Zudem dürfen Menschen, die an einer Gallenblasenentzündung, schweren Leberschäden oder einem Verschluss der Gallenwege leiden, Pfefferminzöl nicht innerlich anwenden.

Es handelt sich eben um eine Arzneipflanze, deren Anwendung man kurz erlernen sollte. Hat man sich damit jedoch beschäftigt, ist es ein wahres Wundermittel.

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