Brustvergrößerungen ohne Silikon – die verschiedenen Methoden

In den letzten Jahrzehnten wurde die Brustvergrößerung zu einem der beliebtesten Eingriffe in der plastischen Chirurgie. Der Einsatz von Silikonimplantaten brachte aber auch Gesundheitsrisiken mit sich. Sanftere Methoden der Brustvergrößerung lösen das Implantat ab und versprechen eine bessere Verträglichkeit. Das Einbringen von Eigenfett oder Hyaluronsäure führt mit der Straffung und Vergrößerung der Brust zum gewünschten Ergebnis.

Brustvergrößerung mit Eigenfett – das Material aus dem eigenen Körper
Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett müssen die benötigten Fettzellen aus anderen Körperpartien abgesaugt werden. Dazu bieten sich vor allem Fettansammlungen im Oberschenkel-, Bauch- oder Gesäßbereich an. Die Fettzellen werden dauerhaft in Ihre Brust eingebracht und wachsen „ein“. Um die Brust auf den Eingriff vorzubereiten, kommt ein Vakuumsystem zum Einsatz, das mit einem Unterdruck die körpereigene Gewebsbildung anregt. Bei der sogenannten „Bravatechnik“ tragen Patienten über einen Zeitraum von vier Wochen einen speziellen Büstenhalter aus Kunstschalen. Luft wird in kleinen Mengen aus der Brust abgesaugt, durch den Unterdruck dehnt sich das Gewebe und der Körper muss neue Zellen bilden. Die Folge ist ein zusätzlicher Volumenzuwachs des Brustgewebes. Um ein besseres Anwachsen der Fettzellen zu erreichen, muss die Brust nach der Vergrößerung noch einige Zeit mit Unterdruck behandelt werden. Auch aufbereitete Stammzellen fördern das bessere Einwachsen der Fettzellen. Das Ergebnis ist eine dauerhafte Vergrößerung der Brust um eine Körbchengröße.

Hyaluronsäure statt Cremes und Pillen
Eine Brustvergrößerung durch Cremes oder Pillen zeigte sich bislang als nur mäßig erfolgreich. Mit Hyaluronsäure lässt sich kurzfristig und rasch eine Vergrößerung der Brust um eine Körbchengröße und mehr erzielen. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes. Seine Fähigkeit, große Mengen an Wasser zu binden wird bei der Vergrößerung der Brust genutzt. Mit einem winzigen Einstich in Ihre Achselhöhle wird die Hyaluronsäure ohne größeren Aufwand unter örtlicher Betäubung eingespritzt. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten und kann praktisch „in einer Mittagspause“ durchgeführt werden. Der Nachteil ist die kurze Haltbarkeit des Resultats. Die Zeitangaben reichen von ein paar Monaten bis zu drei Jahren. Diese schonende Methode führt zwar zu keinem dauerhaften Ergebnis, kann aber jederzeit wiederholt werden.

Eigenfett oder Hyaluronsäure – das Resultat zählt
Viele Frauen leiden unter ihren kleinen Brüsten, die vom medial verbreiteten Idealbild abweichen. Um ein zufriedenstellendes Ergebnis ohne Implantate zu erzielen, eignen sich Brustvergrößerungen mit Eigenfett oder Hyaluronsäure. Die schonenden Methoden minimieren das Gesundheitsrisiko und verhelfen auch Ihnen zum Traumbusen.

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