Jetzt Nichtraucher werden mit der Aktion der EU

Es ist klar: In der EU und vielleicht auch darüber hinaus wird das Rauchen geächtet, soll zukünftig noch viel härter geahndet werden. So ist beispielsweise in Deutschland schon mehr als nur im Gespräch, das Rauchen aus öffentlichen Räumen gänzlich zu verbannen. Also: Kein Zigarettchen mehr im gemütlichen Raucherclub der Kneipe um die Ecke. Qualm soll auch aus den extra eingerichteten Raucherbereichen einiger weniger Gaststätten verschwinden. Die Europäische Union hat – als ob nicht alle wüssten dass Rauchen schädlich ist – zu allem Überfluss eine umfangreiche Nichtraucherkampagne gestartet, die am 1. März 2012 in Brüssel durch Markos Kyprianou, den EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, erstmals präsentiert wurde. Gerade Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene sollen über die zum Teil lebensbedrohlichen, tatsächlichen Gefahren des „blauen Dunstes“ hingewiesen werden. Auch das passive Einatmen von Zigaretten- oder Zigarrenqualm kann zu massiven gesundheitlichen Einschränkungen führen, wie Kyprianou betonte.


Ein werbe- und medienwirksames, riesiges aufblasbares Objekt soll die Bemühungen der EU zum Nichtraucherschutz unterstützen. Es wird durch alle 25 Haupstädte der Gemeinschaft transportiert. Bleibt zu fragen: Wo bleibt die Gemütlichkeit? Die Zigarette ist schließlich ein Genussmittel, das jeder, der es sich leisten kann und nicht zu stark abhängig ist, nach Belieben für den eigenen Bedarf einsetzen kann. Natürlich sind die Gefahren bekannt, und es ist auch gut, dass darauf hingewiesen wird. Aber: Muss es wirklich zu einer derartigen Ächtung, ja, Phobie kommen? Würde es nicht reichen, wenn sich Raucher und Nichtraucher wie gewohnt aus dem Weg gehen? Wie dem auch sei – die EU-Nichtraucherkampagne hat ein Ziel: Aufklärung!

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