Die Profis helfen mit Stress positiv umzugehen

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Da es für krankmachenden Stress ganz klare Kriterien gibt, kann sich jeder mit Hilfe eines persönlichen Stresstests darüber klar werden, ob er bereits von gesundheitlichen Folgen durch Überlastung bedroht ist. Wer das früh genug tut, kann die Tipps der Profis nutzen, um gefährlichen Stress abzubauen und sich vor ernsten Konsequenzen zu schützen. Dazu gibt es verschiedene Maßnahmen des Stressmanagements. Die Profis geben diese an die Verantwortlichen des betrieblichen Gesundheitsmanagements weiter, so dass die Führungskräfte Mittel und Wege an die Hand bekommen, ihre Mitarbeiter beim Stress-Abbau zu unterstützen.

Was können die Profis tun?
Die erfahrenen Fachleute sind routiniert im Aufbau eines betrieblichen Stressmanagements. Mit ihrer Hilfe kann im Betrieb eine Infrastruktur geschaffen werden, die krankmachenden Stress verhindert und den Umgang mit belastenden Situationen erleichtert. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen drei verschiedene Formen des Stressmanagements zur Verfügung.

• Das instrumentelle Stressmanagement
Techniken des Zeitmanagements ermöglichen dem Mitarbeiter, sich den gefährlichen Stress vom Leib zu halten. Die Fähigkeit, auch mal etwas abzulehnen oder zu delegieren, hilft ebenso beim Stress-Abbau wie die Inanspruchnahme von Hilfestellung.

• Das kognitive Stressmanagement
Stress-Abbau durch Selbstmanagement heißt hier die Devise. Wer die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit kennt, wird sie nicht mehr so leicht überschreiten. Ansprüche werden an die Realitäten angepasst, so dass langfristig eine positive Einstellung möglich wird.

• Das palliativ-regenerative Stressmanagement
Stress kann nicht immer vermieden werden, deshalb ist der kontrollierte Umgang damit von elementarer Bedeutung. Durch Entspannungstechniken kann ein schneller Stress-Abbau erreicht und Gefährdungen für die Gesundheit verhindert werden.

Was kann der Einzelne selbst tun?
Nachdem die Mitarbeiter die verschiedenen Arten des Stressmanagements kennen gelernt haben, stehen ihnen fortan geeignete Instrumente zur Stressprävention und zum Stress-Abbau zur Verfügung. Wichtig für den Einzelnen ist dabei, sich selbst genau zu beobachten und Probleme schon frühzeitig erkennen zu lernen. Ein persönlicher Stresstest kann helfen, Symptome zu identifizieren, auf die langfristig unbedingt geachtet werden muss. Auch die Kollegen können sich dabei gegenseitig unterstützen, indem untereinander Auffälligkeiten diskutiert werden. Das gilt aber selbstverständlich nicht alleine am Arbeitsplatz, auch im Privatleben können schließlich stressige Situationen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Zu einer gesunden und ausgeglichenen Work-Life-Balance gehört der positive Umgang mit Stress in beiden Bereichen unabdingbar dazu. Wer im Arbeitsleben Techniken zur Stressreduzierung erlernt hat, kann auch im privaten Umfeld davon profitieren. Achtsamkeit mit sich selbst ist dabei ein äußerst wichtiger Aspekt. Denn wenn der Einzelne nicht achtsam mit sich umgeht, wird ihn keine Managementtechnik der Welt vor krankmachendem Stress bewahren können.

Bereichsübergreifendes Stressmanagement
Stress lauert auf die heutigen Zeitgenossen überall. Deshalb sind sie auch gezwungen, sich in allen Bereichen davor zu schützen, denn sonst werden sie sich mit den unangenehmen Folgen konfrontiert sehen. Das ganzheitliche Stressmanagement meint aber nicht nur die Arbeitswelt und das Private, auch vor den Grenzen von psychischen und physischen Konsequenzen macht der Stress nicht halt. In ein gut funktionierendes Stressmanagement müssen also sämtliche Aspekte des heutigen Lebens mit einbezogen werden. Geschulte Profis wissen, wie man diesen Anspruch umsetzen kann. Wer gelernt hat, wie er Stress möglichst vermeiden und gegebenenfalls angemessen auf das Phänomen reagieren kann, braucht keine Angst mehr vor krankmachenden Folgen zu haben.

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