Fettreiche Nahrung schadet nicht nur der Figur

Menschen, die auf eine gesunde und fettarme Ernährung achten, tun nicht nur ihrem Körper, sondern auch ihrem Gehirn etwas Gutes. Wie das Internetportal berichtet, wurde in Tests nachgewiesen, dass die für das Sättigungsgefühl verantwortlichen Hormone Leptin und Insulin beim Konsum fettreicher Nahrung nicht wie gewohnt ausgeschüttet werden.

Beide Hormone sind für die Regulierung des Körpergewichts zuständig. Isst der Mensch regelmäßig über einen längeren Zeitraum fettreiches Essen, ist er weniger in der Lage, auf das Blutzucker regulierende Insulin zu reagieren. Das Gehirn kann dann nicht mehr über „satt“ oder „nicht satt“ entscheiden und wird somit in dieser Funktion außer Gefecht gesetzt.

An der Universität von Texas wurden daher Experimente mit Ratten durchgeführt, die mit einseitiger fettiger Nahrung gefüttert wurden. Die eine Untersuchungsgruppe erhielt Palmitin, eine gesättigte Fettsäure tierischer Nahrungsmittel. Die zweite Gruppe der Ratten wurde mit Ölsäure verköstigt, die als ungesättigte Fettsäure bekannt ist. Ölsäure zählt somit zu den „gute“ Ölen und ist beispielsweise im Olivenöl enthalten.

Nach der dreimonatigen einseitigen Nahrungszufuhr wurde festgestellt, dass sich die Reaktionen des Gehirns der Untersuchungsgruppe verschlechterte, die die gesättigten Fettsäuren zu sich genommen hatte. Leptin und Insulin wurden dort seltener als sättigender Mechanismus aktiv. Laut Information der Universität lässt sich dieses Ergebnis durchaus auf den Menschen übertragen, auch wenn dies noch nicht eindeutig bewiesen ist.

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