Diät – ein Mittel gegen Sodbrennen?

Mittlerweile leiden etwa 7% der deutschen Bevölkerung unter täglichem Sodbrennen. Sodbrennen – medizinisch richtig Refluxösophagitis (engl.: reflux oesophagitis, Gastroesophageal Reflux Disease, GERD), bezeichnet eine entzündliche Erkrankung der Speiseröhre, durch den anormal langen Rückfluss von Magensäure hervorgerufen und im Volksmund eben oft als Sodbrennen bezeichnet. Kann eine Diät zur Heilung beitragen?

Sodbrennen ist zwar das häufigste Symptom der Refluxkrankheit, allerdings kommen ab und an noch unspezifische Brust- und Oberbauchschmerzen (daher Achtung vor Herzkrankheiten, das könnte von Laien leicht verwechselt werden) oder auch chronischer Husten dazu.
Ausgelöst wird das „Brennen in der Kehle“ häufig nach Kuchen und anderen Süßspeisen, aber auch beim Tabakkonsum oder Alkoholgenuss.

Weder das Eine noch das Andere ist dauerhaft wirklich gesund für den Körper – abgesehen von der Wirkung im Bezug auf das Sodbrennen. So verwundert es kaum, dass tatsächlich eine fettarme Diät – natürlich im Zusammenklang mit dem Verzicht auf Tabak und Alkohol – im Vordergrund der Behandlung steht.

So sollte darauf geachtet werden, dass früh zu abend gegessen wird, damit beim zu Bett gehen nicht mehr unnötig viel Magentätigkeit vorhanden ist. Empfehlenswert ist ein Richtwert von 18.00 Uhr. Ebenfalls bewährt hat sich die Methode, an einigen Abenden das Abendessen gänzlich zu streichen und ab 16.00 Uhr keine Speisen mehr zu sich zu nehmen. Bei diesem so genannten „Dinner Cancelling“ wird nach dieser Zeit nur noch getrunken.

Durch die Gewichtsreduktion nimmt dann auch der erhöhte Druck im Bauchraum ab und die Beschwerden sollten in kurzer Zeit aufhören.

Übrigens kann auch übermäßiger Konsum von Kohlensäure zu Sodbrennen führen ;-)

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