Foodwatch gegen Milch-Schnitte

cc by wikimedia/ A. Kniesel

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Wieder einmal hat sich die Verbraucherschutz Organisation Foodwatch ein Produkt herausgesucht, das exemplarisch für viele andere Lebensmittel stehen kann, bei denen wir von den Konzernen täglich an der Nase herumgeführt werden. Inzwischen ist es wirklich nichts Neues mehr, dass Werbung nicht das reale Bild widerspiegelt. In den letzten Jahren gehen die Konzerne dabei jedoch immer weiter.

So sind wir es schon gewohnt, dass Spitzensportler uns mal nebenbei zu Süßigkeiten raten. So auch in den Spots für Milch-Schnitte. Foodwatch hat dem Hersteller Ferrero nun irreführende Werbung vorgeworfen.

Durch Spitzensportler als Werbepartner erzeuge der Konzern das Bild einer leichten Zwischenmahlzeit. In Wirklichkeit besteht Milch-Schnitte jedoch zu rund 60% aus Fett und Zucker, was sogar so manches Stück einer Sahnetorte leichter mache, so Foodwatch.

Ferrero entgegnet den Vorwürfen, dass man mit den Spitzensportlern zum Ausdruck bringen wolle, dass zu einem ausgewogenen Lebensstil auch viel Bewegung gehöre. Die Spots zeigten, dass Ernährung und Bewegung zusammengehören.

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Kommentare
Keine Antwort zu “Foodwatch gegen Milch-Schnitte”
  1. Kristof sagt:

    Wenn die Milchschnitte zu 60% aus Zucker und Fett besteht, dann eignet sie sich doch gerade hervorragend als Mahlzeit – auch als Zwischenmahlzeit. Würde sie aber zu 60% aus Eisen oder anderen unverdaulichen Substanzen bestehen, dann natürlich nicht.
    Nur wenn man annimmt, ein Lebensmittel darf uns auf keinen Fall verwertbare Kalorien liefern, dann wäre die Werbung von Ferrero irreführend. Ich führchte, wir sind bald soweit.

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