Bionade kämpft verzweifelt um sein Image

cc by flickr/ Dominik Schwind

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Als Bionade vor einigen Jahren auf den Markt kam, fand man die Limonade aus Zutaten aus ökologischem Anbau vor allem in Bioläden. Doch dann kam relativ schnell der große Bio-Trend. Auf einmal wurde Bionade zu einer Art hippem Getränk, so dass sich Unternehmen wie Dr. Oetker für die Firma interessierten. Spätestens als 2009 Dr. Oetker als Mehrheitseigner in das Geschäft mit Bionade einstieg und das Marketing breiter wurde, war es mit dem sauberen Image dahin.

Bionade beteiligte sich nicht mehr wie früher an Demos oder anderen sozialen Events. Zudem sieht man schon längst in den hippen Straßen von Berlin, Hamburg oder München Banker und Marketingleute in den angesagten Cafés sitzen und Bionade schlürfen.

Dies zeigt sich Medienangaben zufolge auch am Umsatz, denn der bröckelt offenbar immer mehr, da sich die eigentliche Zielgruppe anders orientiert. Aktuell wird darüber spekuliert, dass Bionade angeblich weg von Dr Oetker will und eine Genossenschaft gründen möchte. Der Lebensmittelkonzern hat jedoch um die 50 Millionen Euro in Bionade investiert und hält 70 Prozent, so dass viele skeptisch sind, ob man für eine Genossenschaft und eine Art Rückkauf genug Geld zusammenbringt. Gleichzeitig schläft die Konkurrenz natürlich nicht, denn es gibt inzwischen durchaus andere Firmen, die ähnliche Getränke nur eben mit dem Ursprungsgedanken von Bionade produzieren.

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