Wieder Dioxin in Eiern gefunden!

cc by wikimedia/ Fir0002

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Ende 2010 hatte Deutschland wieder einmal seinen Lebensmittel-Skandal. Dieses Mal ging es um Dioxin-verseuchte Eier. Der Stoff gelangte durch das Futter der Legehennen in die Eier im Supermarkt. Die Werte der getesteten Eier lagen deutlich über dem Grenzwert. Wie immer ebbte der Skandal langsam ab, wobei das Problem natürlich weiter bestand. Nun hat man wieder Dioxin-Eier in einem Bio-Betrieb in Nordrhein-Westfalen entdeckt.

Konkret handelt es sich bei dem gefundenen Stoff um PCB, eine Verbindung, die mit Dioxin vergleichbar ist. Laut Angaben des Landwirtschaftsministeriums von NRW lag die gefundene Konzentration bis zu sechs Mal über dem Grenzwert. Angeblich kam der Betrieb seiner Meldepflicht nicht nach.

Brisant ist, dass die Aufsichtsbehörde des Landkreises dies bereits vor gut zwei Wochen festgestellt haben soll. Die amtlichen Kontrollen wurden daraufhin eingeleitet, so dass die Verbraucher erst jetzt davon erfahren haben. Der Betrieb mit rund 25.000 Legehennen beliefert vor allem Supermärkte. Die Behörden betonen, dass es sich hier um einen bedauerlichen Einzelfall handle, doch so kurz vor Ostern sind nun natürlich alle wieder skeptisch.

Dioxin kann auf Dauer das Krebsrisiko erhöhen und das Immunsystem stören, jedoch muss man es dabei über einen langen Zeitraum regelmäßig verzehren. Isst man verseuchte Eier nur einmal, so kann einem normalerweise nichts passieren.

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