Lebensmittelskandal in China: Kohl mit giftigem Formaldehyd besprüht

cc by wikimedia/ Jamie-Nettles

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China hat mal wieder einen neuen Lebensmittelskandal: In den letzten Tagen tauchten immer wieder Berichte auf, dass Bauern Kohl mit der giftigen Substanz Formaldehyd besprüht haben sollen um ihn länger haltbar zu machen. Die Bauern weisen die Schuld von sich und sagen, dass die Händler dies vorschreiben würden. Der Fall ist ziemlich brisant, denn Kohl gehört in China sozusagen zu den Grundnahrungsmitteln.

Gemüsegroßhändler sind in China nicht dazu verpflichtet, ihre Ware in Kühlwagen zu transportieren. Die meisten können sich ein solches Fahrzeug gar nicht leisten. So greifen sie offenbar zu fragwürdigen Mitteln, damit das Gemüse länger frisch aussieht. Seit Jahren sei der Einsatz von Formaldehyd laut Medienberichten hier gängige Praxis.

Im Jahr 2004 hat die Weltgesundheitsorganisation Formaldehyd als krebserregend eingestuft. Der Stoff kann zudem schwere Allergien sowie Haut- und Atemwegsreizungen hervorrufen. Nimmt man hohe Konzentrationen zu sich ist dies lebensbedrohlich. Inzwischen ermitteln die chinesischen Behörden aufgrund der illegalen Verwendung. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass man den Zusatzstoff bei Lebensmitteln in China findet…

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