Eistee für Kinder: Foodwatch kritisiert Hipp

Schon für Erwachsene sind viel zu süße Getränke wie Eistee, die dann am besten noch künstlich sind, alles andere als gesund. Die Auswirkungen auf Kinder sind natürlich noch fataler. So hat nun die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch heftige Kritik an dem Kindereistee der Firma Hipp geübt. Eine Tasse des Getränks, das der Hersteller als „Durstlöscher“ bewirbt, enthalte zweieinhalb Stück Zucker!

Der Kindereistee von Hipp besteht laut Inhaltsangaben aus Teeextrakt mit versetztem Zuckergranulat. Vor dem Zubereiten nach der Packungsanleitung mit Wasser liegt der Anteil der verschiedenen Zuckerarten je nach Sorte zwischen 94 und 96 Prozent.

Solche Instanttees werden vom aid Infodienst, der vom Bundesernährungsministerium gefördert wird, als Süßigkeit eingestuft, die nur selten und in geringen Mengen genossen werden sollten. Hipp bewerbe jedoch seinen Kindereistee als Durstlöscher, den man ohne Bedenken wie Mineralwasser bereits ab dem zwölften Lebensmonat trinken kann. Foodwatch betont, dass dies absolut den Verantwortungsbekundungen von Hipp, gesunde und kindgerechte Lebensmittel herzustellen, widerspricht. Hipp weist die Vorwürfe von sich, jedoch wolle man das Produkt in Zukunft nicht mehr als Durstlöscher vermarkten, da dieser Begriff wohl als widersprüchlich empfunden werden könnte.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website von Foodwatch, wo auch eine E-Mail-Aktion gegen den Eistee von Hipp gestartet wurde.

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