Schlafapnoe: Gefährliche Atemaussetzer durch Übergewicht begünstigt

cc by flickr/ timsnell

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Übergewicht kann unter anderem auch unser Schlafverhalten beeinflussen. Oft hängt starkes Schnarchen mit einigen Kilos zu viel auf den Rippen zusammen. Dies kann jedoch auch soweit gehen, dass man während des Schlafens kurze Atemaussetzer bekommt. Medizinisch nennt man dies Schlafapnoe. Auch hier spielt oft starkes Übergewicht eine große Rolle.

So wissen Experten inzwischen, dass die Zunahme an Übergewichtigen in Deutschland Schlafapnoe nach und nach zu einer Art Volkskrankheit werden lässt. Die Aussetzer bewirken, dass man sich am nächsten Tag meist schlapp und schläfrig fühlt. Die Leistungsfähigkeit wird eingeschränkt und die Unfallgefahr steigt. Zudem geht auch das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in die Höhe. Tendenziell sind deutlich mehr Männer als Frauen betroffen.

Die Atemaussetzer entstehen durch eine starke Entspannung der Muskulatur im oberen Bereich der Atemwege. Der obere Teil des Rachens fällt so zusammen und behindert das Atmen. Übergewicht sorgt dafür, dass sich der Durchmesser der oberen Atemwege noch weiter verringert. Wer an Schlafapnoe leidet, sollte sich unbedingt an einen Spezialisten wenden. Zudem helfen eine Reduzierung des Gewichts sowie der Verzicht auf Alkohol, Nikotin oder Schlaftabletten.

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