Bisphenol A: Gesundheitsschädlich und ein Dickmacher?

cc by wikimedia/ Henna

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Bereits seit einiger Zeit wird der Stoff Bisphenol A immer wieder in Zusammenhang mit gesundheitsschädlichen Auswirkungen gebracht. Er wird häufig bei der Herstellung von Kunststoffen verwendet und ist daher auch in Plastik, Weichmachern und Lebensmittelverpackungen zu finden. Man weiß inzwischen, dass die Chemikalie hormonell wirksam ist.

Daher steht sie immer wieder im Verdacht Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Fortpflanzungsprobleme hervorzurufen. In Babyflaschen ist Bisphenol A bereits verboten. Seit kurzem wird der Stoff zudem in einem neuen Zusammenhang genannt: Bisphenol A könnte unter Umständen Fettleibigkeit begünstigen. Es würde sich an die Östrogenrezeptoren im Körper andocken und das Wachstum der Fettzellen anregen.

Die Studien geben leider aktuell noch keine eindeutigen Aussagen, jedoch wollen immer mehr Menschen zur Sicherheit versuchen Bisphenol A zu meiden. So kann man zum Beispiel aus Glasflaschen trinken, Essen nur in Glasbehältern aufbewahren oder keine Pfannen mit Anti-Haft-Beschichtung nutzen. Auch PET-Flaschen enthalten den Stoff nicht, dafür aber wieder andere östrogenartigen Substanzen! Bisphenol A ist jedoch in so vielen Dingen des täglichen Lebens enthalten, dass ein Kontakt schon fast unumgänglich ist!

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