Adipositas: Forscher entdecken zwei verantwortliche Gene

cc by flickr/ Christian Cable

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Viele Menschen haben mit ihrem Gewicht zu kämpfen, sind jedoch deshalb noch lange nicht krankhaft fettsüchtig. Es gibt jedoch Menschen bei denen Letzteres zutrifft. Adipositas nennt man die Erkrankung, die sich in unserer Gesellschaft immer weiter ausbreitet. Falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und viel Chemie in den Lebensmitteln begünstigen dies.

Forscher haben nun zwei Gene entdeckt, die direkt zu Adipositas zu führen scheinen. Fettsucht gilt als eine sehr komplexe Erkrankung, die in einigen Teilen den Wissenschaftlern immer noch Rätsel aufgibt. Die Entdeckung dieser beiden Gene könnte nun einige Erklärungen liefern. Bisher wusste man nur, dass Adipositas durch ein Zusammenspiel von Genen mit gewissen Umweltfaktoren entsteht.

Die zwei nun entdeckten Gene begünstigen die Fetteinlagerung im Bauchraum um die Eingeweide herum. Dies gilt bekanntlich als besonders gefährlich. Durch die Genaktivität wird ein Enzym freigesetzt, das wiederum das Stresshormon Cortisol bildet, welches direkte Auswirkungen auf die Regulierung des Energiehaushalts hat. Insgesamt kennt man über ein Dutzend Risikogene, die für Fettleibigkeit in Kombination mit der falschen Lebensweise verantwortlich sind.

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