Stiftung Warentest: Stille Mineralwasser im Test

Viel Wasser zu trinken ist nicht nur gesund, sondern kann einen natürlich auch aktiv beim Abnehmen unterstützen. In Sachen stillem Wasser scheiden sich bei den Verbrauchern seit Jahren die Geister: Während die einen auf das Wasser aus der Leitung vertrauen, entscheiden sich die anderen für stilles Mineralwasser aus dem Supermarkt, weil sie sich davon unter anderem mehr Mineralstoffe versprechen. Die Stiftung Warentest hat nun stille Mineralwasser getestet und kommt dabei zu einem eher ernüchternden Ergebnis.

Zwei Drittel der getesteten stillen Wasser aus dem Supermarkt lieferten nur wenige oder sehr wenige Mineralstoffe, viele liegen sogar unter den Werten von Leitungswasser! Zusätzlich sind die Wasser aus dem Handel nicht einmal unbedingt keimfrei: In mehr als jeder dritten Flasche fanden die Experten Keime. Diese seien zwar für gesunde Menschen kein Problem, jedoch könnte es für zum Beispiel Schwangere oder Babys gefährlich beziehungsweise problematisch werden!

Wasser aus der Leitung kostet laut Stiftung Warentest pro Liter nur 0,003 Cent. Beim Discounter zahlt man 13 Cent pro Liter und für Markenwasser über 50 Cent. Die Tester sehen daher kaum einen Unterschied zwischen stillem Mineralwasser und Leitungswasser: Beide können Keime enthalten, Krankheitserreger dürfen aber nicht zu finden sein.

Erfreulich war bei dem Test, dass der Gehalt von Acetaldehyd im Vergleich zu älteren Proben zurückgegangen ist. Dieser Stoff kann aus dem Kunststoff der Flaschen ins Wasser gelangen. Nur sechs der insgesamt 29 getesteten Wasser enthielten Spuren davon und selbst hier waren sie gesundheitlich und geschmacklich absolut im grünen Bereich. Übrigens gilt bei Wasser nicht „viel hilft viel“, sondern es gibt ganz bestimmte Mengen an Wasser die gesund sind.

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