Fitbit Aria – Gewichtscoach statt einfache Waage

Fitbit Aria Waage

Fitbit Aria Waage

Die Fitbit-Waage Aria kann mehr als nur ein Gewicht anzeigen – sie ermöglicht die effektive Darstellung und Speicherung aller wesentlichen Gesundheitswerte und damit auch das Aufzeichnen von Trends. Zudem kann die Waage selbst unter acht Nutzern geteilt werden, aber auch die Daten eines Nutzers sind nach Belieben zu teilen – wenn Mutti dem Vati ihre Erfolge berichten möchte (oder auch nicht).

Nutzerfreundliches Display und kabelloser Download
Das Display der Fitbit-Waage liest sich leicht und problemlos ab, ein wichtiges und nicht selbstverständliches Feature bei Personenwaagen. Es werden neben dem Gewicht auch der BMI und Körperfettanteile angezeigt. Wirklich innovativ ist die Teilung der Daten mit Familienangehörigen und Freunden, die vielleicht gerade ähnliche Diätpläne verfolgen. Das klappt über einen kabellosen Upload auf die Seite fitbit.com via heimisches WLAN und wird – nach entsprechender Voreinstellung – automatisch ausgelöst, wenn die Person die Waage betritt. Die Reichweite übersteigt diejenige von herkömmlichen Bluetooth-Übertragungen um das Dreifache. Auf fitbit.com existiert dann ein privates Konto, das die Daten speichert und gleichzeitig Diagramme erstellt, die noch am ehesten die Fortschritte (leider auch die Rückschritte) festhalten.
Effektiver geht es nicht, denn allzu oft verengt sich während eines Diätplans der Blick zu sehr auf die letzten zwei oder drei Tage. Diese geben aber nur höchst ungenügende Auskunft, wie Diätprofis wissen. Der langfristige Fortschritt zählt, und hier ist ein über Wochen und Monate geführtes Diagramm wesentlich auskunftsfähiger. Auch hier werden die verschiedenen Werte wie Gewicht, BMI und Körperfettanteil parallel dargestellt. So lassen sich Fortschritte analysieren, Gewichtsziele festlegen, Trends verfolgen und der Austausch mit Gleichgesinnten betreiben. Sogar Abzeichen kann man/frau sich mit der Fitbit-Waage-Aria verdienen.

Wie funktioniert die Fitbit-Waage-Aria?
Die spannende Frage ist doch eigentlich, wie BMI und Körperfett gemessen werden. Das funktioniert über Elektrode in der Glasoberfläche einer Fitbit-Waage-Aria, die ein schwaches elektrisches Signal durch den Körper aussenden, das nicht wahrgenommen wird und gesundheitlich völlig unbedenklich ist. Dieses misst die Körperimpendanz und errechnet daraus die Körperfettmasse. Für den BMI ist lediglich die Eingabe der Körpergröße erforderlich.

Für unterwegs gibt es die Fitbit-App fürs iPhone und Android-Smartphones. Was macht das für einen Sinn, wenn ich unterwegs nicht auf die Waage steige? fragen sich jetzt Leserinnen und Leser. Nun, es können Aktivitäten und Lebensmittel von unterwegs aufgezeichnet werdne. Denn gerade diese – das Joggen durch den Stadtpark, das Hasten über die Gänge der Uni, der Eisbecher mit der Freundin – beeinflussen das Gewicht. Zu gern würde man/frau wissen, was denn die Gewichtszunahme oder den Verlust in den letzten Tagen am meisten beeinflusst hat. Die Daten werden unmittelbar auf das Fitbit-Konto geladen und dort synchronisiert.

Natürlich gibt es auch einen Ernährungsplan, dieser wiederum wird mit den Aktivitäten im Tagesverlauf abgestimmt. Heute wurde außer der Reihe gejoggt? – Prima, dann darf es noch eine halbe Tafel Schokolade am Abend sein. Die Fitbit-Waage-Aria wird morgen mitteilen, ob Fitbit richtig gerechnet hat.

Wer übrigens seine Bewegungsdaten und Daten zu sportlichen Aktivitäten nicht per Hand am Computer oder Smartphone erfassen will, kann das mit dem Fitbit Ultra tun. Gerade aus dem Zusammenspiel von automatischer Bewegungserfassung (und damit dem Sammeln von Daten über verbrannte Kalorien), dem Erfassen von verzehrten Nahrungsmitteln und der Gewichts- und Körperfettanteilmessung, lassen sich Trainingserfolge und Diäterfolge sehr gut dokumentieren, da in den Apps oder der Webseite alle Statistiken zusammengeführt werden und man sich Trainingsziele und Ernährungspläne setzen kann.

Wir verwenden auch den Fitbit Ultra und die iPhone-App, weil man über den Tag sehr gut Ernährung und Bewegung steuern kann. Sieht man an seinem Fitbit Ultra, daß man noch nicht so aktiv am heutigen Tag war, dann lässt man vielleicht beim Mittag ein paar Kalorien weg oder plant sich für Abends noch etwas extra Sport ein. Andererseits sieht man auch, wann man besonders fleissig war und dann darfs eben auch mal ein Nachtisch sein.

Die Fitfit Waage Aria kostet 119,- und der Fitbit Ultra 99,- also ein nicht ganz günstiger Spaß im Vergleich zu herkömmlichen Pulsuhren vom Discounter. Allerdings ist das wie als wenn man ein Uralt-Handy mit einem iPhone vergleicht. Für die 200€ die so ein Fitbit-Set kostet hat man nämlich den absoluten Überblick über Gewicht, Bewegung, Kalorienverbrauch, Ernährungspläne, Körperfettanteil und das alles vollautomatisch analysiert per App oder die Webseite. Und das ist wirklich das Geld wert.

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Eine Antwort zu “Fitbit Aria – Gewichtscoach statt einfache Waage”
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  1. […] Es misst automatisch Aktivität, verbrauchte Kalorien und Schlafrhythmus und wenn man eine Fitbit Aria besitzt, wird auch Gewicht, BMI und Körperfettanteil automatisch in das System eingespielt. Wer es […]



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