Verbraucherschützer: Gift in Mehl!

cc by wikimedia/ Rainer Zenz

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Wer keine Bio-Lebensmittel kauft, dem muss bewusst sein, dass er bei eigentlich gesunden Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Getreide schädliche Pestizide und andere Stoffe zu sich nimmt. Erschreckend dürften für viele dabei auch aktuelle Test des Verrbauchermagazins „Öko-Test“ sein.

In 14 von 20 Proben entdeckten die Experten Rückstände des weltweit am meisten eingesetzten Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat, das auch als Roundup bekannt ist. Nicht nur in Mehl und Haferflocken fand man das Gift, sondern auch in Brötchen. Damit wurde die bisherige Annahme widerlegt, dass sich der Stoff durch Hitze verflüchtige. Da es sich bei Mehl um ein Grundnahrungsmittel handelt und wohl fast jeder täglich einige Mengen davon zu sich nimmt, konnten die Experten Roundup sogar im menschlichen Urin nachweisen.

Neueste Studien belegen, dass das Spritzmittel alles andere als harmlos ist. Bei Tierembryonen hat es zum Beispiel zu Missbildungen geführt. Schon geringe Mengen könnten menschliche Zellkulturen schädigen. Glyphosat ist das weltweit am meisten eingesetzte Pflanzengift und werde sogar noch kurz vor der Ernte für eine gleichmäßigere Trocknung eingesetzt. Ähnliche Anwendungen sind auch bei Ölsaaten, Hülsenfrüchten und Kartoffeln erlaubt. Wer solche Stoffe nicht täglich essen möchte, der sollte unbedingt zu Bio-Lebensmitteln greifen wo chemisch-synthetische Spritzmittel wie eben Roundup verboten sind.

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