Energydrinks: Verbraucherschützer fordern Verbot für Kinder und Jugendliche

Quelle: wikimedia

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In den USA sorgten in letzter Zeit einige Todesfälle von Jugendlichen für Schlagzeilen. Diese sollen angeblich einen bestimmten Energydrink getrunken haben und danach gestorben sein. Der Koffeingehalt war dabei unter anderem wohl zu hoch für einen nicht erkannten Herzfehler. Dies nimmt die Verbraucherzentrale Hamburg nun zum Anlass erneut auf die Gefahren von Energydrinks hinzuweisen. Die Verbraucherschützer fordern sogar ein Verkaufsverbot der Drinks an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Energydrinks würden dreimal so viel Koffein wie Cola enthalten. Hinzu kommen dann noch andere leistungssteigernde Substanzen wie Taurin. Der bittere Geschmack des Koffeins wird dabei durch extreme Süße und Aromen überdeckt. Negative Wechselwirkungen seien nicht auszuschließen. Kommen dazu noch Faktoren wie Alkohol oder körperliche Anstrengung würden die Getränke zu einer echten Gefahr für Kinder und Jugendliche.

Besonders warnt die Verbraucherzentrale Hamburg vor den sogenannten Energy-Shots. Dabei handle es sich um hochkonzentrierte Versionen der Energydrinks, von denen man bei Durst oft mehrere Portionen zu sich nimmt, obwohl nur eine Portion pro Tag empfohlen wird. Die Hersteller würden laut den Verbraucherschützern die gesetzlichen Vorgaben für Erfrischungsgetränke umgehen, indem sie die Shots einfach als „Nahrungsergänzungsmittel“ deklarieren.

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