Umstrittene Chemikalie BPA in Konservendosen

cc by wikimedia/ Rainer Zenz

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Wir haben an dieser Stelle bereits mehrfach auf die möglichen Gefahren hingewiesen, die von der Chemikalie Bisphenol A, kurz BPA, ausgehen. Dieser Stoff wird häufig von Herstellern für Lebensmittel- und Getränkeverpackungen verwendet und kann unter anderem das Brust- und Prostatakrebsrisiko erhöhen, zeugungsunfähig machen, Schäden am Nervensystem hervorrufen und zudem Übergewicht und Diabetes fördern. Besonders für Babys und Kleinkinder ist BPA gefährlich.

Seit Jahren wird über ein Verbot des Stoffs diskutiert und auch der zugelassene Grenzwert der EU steht in Frage. Aktuell warnt die Verbraucherzentrale Bayern vor Bisphenol A in Konservendosen. Eine Umfrage unter Herstellern habe ergeben, dass von 18 Anbietern von Konservenprodukten nur zwei auf die Innenbeschichtung aus BPA verzichten würden.

Verbraucher sollten daher am besten auf Konservenkost für Kinder verzichten, den Inhalt auf keinen Fall in der Dose erhitzen und zudem keine eingedrückten oder auf sonstige Weise beschädigten Dosen kaufen.

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