Streit zwischen Foodwatch und Unilever geht wohl weiter

cc by wikimedia/ Klaus Höpfner

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Seit einiger Zeit weisen immer mehr Experten darauf hin, dass gesunde Menschen keine Produkte verzehren sollten, in denen sogenannte Pflanzensterine enthalten sind. Ein Beispiel wäre die Margarine „Becel pro.activ“ von Unilever, die gegen einen erhöhten Cholesterinspiegel helfen soll.

Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch kämpft dafür, dass Unilever das Produkt nicht generell als gesund anpreisen solle. Mögliche Risiken würden bewusst verschleiert. Das Landgericht Hamburg hat aktuell zugunsten von Unilever entschieden, wobei es in dem Urteil nicht darum geht, ob die Margarine vielleicht schädliche Nebenwirkungen habe, sondern lediglich um eine Aussage eines Mediziners, mit der Unilever das Produkt bewirbt.

Dieser sagte, dass es keine wissenschaftlichen Hinweise dafür gebe, dass Produkte, die mit Pflanzensterinen angereichert sind, Nebenwirkungen hätten. Diese Aussage ist in den Augen von Foodwatch „Humbug“. Das Gericht wertete sie jedoch als freie Meinungsäußerung und lässt damit zu, dass Unilever weiter damit wirbt. Foodwatch prüft gerade, ob man in Berufung geht.

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