Magersucht: „Verbindungsfehler“ im Gehirn?

cc by flickr/ Helga Weber

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Wohl fast alle Frauen zweifeln angesichts des heutigen Schönheitswahns hin und wieder an sich und ihrem Körper. Doch während sich dies bei den meisten in einem durchaus normalen Rahmen bewegt, entwickelt sich bei anderen eine Form der Magersucht. Forscher versuchen dem seit langem auf den Grund zu gehen und sind in diesem Zusammenhang nun auf eine Art „Verbindungsfehler“ im Gehirn von Menschen mit Anorexie gestoßen.

Die Wissenschaftler zeigten zehn magersüchtigen und 15 gesunden Frauen Bilder von Silhouetten. Diese sollten daraufhin sagen, welche der gezeigten Körper am ehesten ihren eigenen Figuren entsprach. Gesunde Probandinnen bewerteten sich im Schnitt dünner als entsprechende Kontrollpersonen dies taten und magersüchtige Frauen nahmen sich selbst als dicker wahr, als sie es eigentlich waren.

Bei der Kernspinuntersuchung beobachteten die Wissenschaftler in den entsprechenden Hirnregionen, die für die Körperwahrnehmung zuständig sind, bei gesunden Frauen eine stärkere Verbindungsstärke als bei Magersüchtigen. Die Experten sprechen also von einem „Verbindungsfehler“, der nun weiter untersucht wird, denn er könnte für die Entstehung von Magersucht verantwortlich sein.

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