Abnehmen: Zwischen Biologie und Psychologie

cc by wikimedia/ Simon A. Eugster

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Erfolgreiches Abnehmen beginnt im Kopf, das dürfte den meisten klar sein. Man kann noch so viele Versuche starten, wenn man selbst nicht wirklich einen entsprechenden Entschluss gefasst hat, der nicht so stark ist, dass man ihn auch durchhält, wird es mit dem Abnehmen garantiert nichts. Doch ob eine Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung Erfolge bringen, hängt laut Wissenschaftlern womöglich auch von der genetischen Veranlagung ab.

Während die einen mit einem eisernen Willen durchaus zügig Kilos verlieren, tun sich andere vielleicht sogar ihr Leben lang schwer. Oft sagt man Letzteren schnell Schwäche und mangelnde Disziplin nach, doch dies ist meist unbegründet. Wie bereits berichtet, ist die Struktur bestimmter Hirnregionen bei Übergewichtigen anders als bei Normalgewichtigen.

Man weiß zudem, dass sich die Regionen mit zunehmendem Gewicht ändern. Gleichzeitig wird jedoch immer noch erforscht, ob alleine das Übergewicht für die Veränderungen verantwortlich ist oder gewisse Dinge bereits genetisch vorprogrammiert sind. Übergewichtigen Frauen soll es zudem laut Untersuchungen schwerer Fallen auf das berühmte Stück Schokolade zu verzichten als Männern mit zu vielen Kilos. Das Verhalten der Frauen würde Anzeigen einer Alkohol- oder Drogensucht ähneln, während entsprechende neurologische Verhaltensmuster bei Männern nicht erkannt werden könnten. Daher raten Experten stark Übergewichtigen neben einer Ernährungsumstellung auch zu psychologischer Unterstützung.

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