Die OMG-Diät

cc by flickr/ abnehmen.net

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Ja, das OMG bei dieser Diät steht wirklich für die bekannte Abkürzung „Oh my God!“ und soll natürlich auf den tollen Verlust von Kilos hinweisen. Die Diät kommt natürlich aus den USA und kann in drei unterschiedlichen Varianten gemacht werden. Experten warnen allerdings vor dieser Abnehm-Methode.

Die erste Variante hört auf den Namen „Wave“ und verspricht einen Gewichtsverlust von fünf Kilogramm in sechs Wochen. Mit „Blaze“ sollen in diesem Zeitraum sieben Kilo fallen und mit „Quake“ neun. Bei der OMG-Diät geht es nicht um eine gesunde, langfristige Ernährungsumstellung, sondern wie leider so oft um temporären Gewichtsverlust.

Wie bei vielen Diäten auch besteht sie vor allem aus Sport, einer Verringerung der Kalorienzufuhr und weniger Kohlenhydraten. Angereichert wird das Ganze mit etwas skurrilen Tipps. Das Frühstück fällt am Morgen ganz aus und besteht nur aus zwei Tassen schwarzem Kaffee ohne Zucker oder Milch. Darauf folgt mindestens 30 Minuten Sport. Erst drei Stunden später nimmt man die erste Mahlzeit in Form von zum Beispiel Joghurt und Obst zu sich. Das Mittagessen folgt drei bis fünf Stunden danach und soll fettarm und aus Eiweiß und Kohlenhydraten bestehen. Das Abendessen ist kohlenhydratarm.

Obst soll wegen des Fruchtzuckers in nur sehr geringen Mengen zu sich genommen werden. Zwischenmahlzeiten sind generell verboten und zudem soll man am besten weitere Male am Tag vor den Mahlzeiten Sport treiben. Dazu werden täglich 15 Minuten in 15 Grad kaltem Wasser verordnet sowie das Aufpusten von Luftballons für eine angeblich bessere Bauchmuskulatur. Experten halten von der OMG-Diät wenig, da zum Beispiel das Weglassen des Frühstücks den Heißhunger über den Tag fördert. Skeptisch werden zudem nicht nur die zusätzlichen Tipps gesehen, sondern auch das Essen von wenig Obst. Wie immer lieber auf eine langsfristige Ernährungsumstellung und Sport setzen…

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