Sicherheitslücken bei Fitness-Trackern

Immer mehr Menschen nutzen fast täglich Fitness-Tracker. Doch wie so oft in Sachen neue Technologie können auch diese kleinen Gadgets offenbar durchaus ein Risiko darstellen, da viele Geräte laut Experten ganz leicht von Dritten verfolgt und ausgelesen werden können.

Fachleute des US-Softwareunternehmens Symantec bastelten ganz einfach mobile Bluetooth-Abhörgeräte zusammen, die jeweils lediglich 55 Euro gekostet hatten. Mit diesen konnten sie dann die Positionen von Fitness-Tracker-Usern in der näheren Umgebung bestimmen. Desweiteren ließen sich die Daten auslesen, die von den Trackern an die entsprechenden Apps geschickt wurden.

So manch einer wird sich zunächst denken, dass es eigentlich egal ist, ob Dritte meine Fitnessdaten haben oder nicht. Doch darum geht es im Falle eines Verbrechens nicht wirklich: Es gab offenbar bereits Fälle, in denen Einbrecher über Fitness-Tracker ausmachten, ob die entsprechenden Bewohner eines Hauses daheim waren. Auf diese Weise konnten sie ungestört das Haus ausräumen. Über die ausgelesenen Apps finden Dritte zudem Alter, Name und Adresse von einem heraus, was wiederum für Betrügereien genutzt werden kann.

Noch gab es sicherlich nicht viele Verbrechen in die Richtung. Experten warnen jedoch davor, dass die Zahlen in den kommenden Jahren ansteigen könnten. Die Hersteller sind nun an Reihe und müssen die gefundenen Sicherheitslücken schließen.

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