Trail Running: Mizuno Wave Hayate im Test

Mizuno schickt mit dem Wave Hayate einen brandneuen Trailrunningschuh auf die Piste, den ich mir einmal genauer angesehen habe. Mizuno verbindet beim Wave Hayate die beiden aktuellen Lauftrends des Natural Running mit dem Boomthema Trail Running und bietet damit einen Schuh, der sowohl Schutz, Stabilität und Grip im Gelände bietet, als auch ein natürliches, direkteres Fußgefühl für die Bodenstrukturen ermöglicht. Mit einem Gewicht von nur 270 Gramm beim Herrenmodell ist der Wave Hayate ein absolutes Leichtgewicht im Trail Running Bereich und damit optimal für Wettkämpfe und schnelle Touren ausgelegt.

Die Passform ist optimal und steht meinen Erfahrungen mit den anderen bisher getesteten Mizuno-Modellen in nichts nach. Das Obermaterial bietet mit seiner Wabenstruktur eine gute Abstimmung zwischen Stabilität und Festigkeit, lässt aber auch Spielraum für Fuß und Zehen zum arbeiten und ist im Vergleich zu den Straßenmodellen aber fester ausgelegt. Die an den Zehen hochgezogene Sohle bietet zudem Schutz vor Stößen an Felsen und anderen Hindernissen. Mal abgesehen davon finde ich den Wave Hayate auch optisch super gelungen. Die japanischen Schriftzeichen und der auffällige Print heben sich angenehm vom Design der meisten anderen Laufschuhe (und besonders der im Trailbereich) ab und unterstreichen die Agessivität dieses Schuhkonzeptes. Hayate bedeutet übersetzt übrigens „Schnell wie der Wind, leicht wie die Luft“ und so soll man sich wohl auch ein wenig wie ein Samurai fühlen, der durch den Bambuswald fegt.

Das XtaticRide-System bietet exzellenten Grip und eine gute Dämpfung und das x-förmige Sohlenprofil sorgt mit seinen großzügigen Aussparungen für perfekten Halt auf unebenen Strecken und spart so zusätzliches Gewicht ein. Die U4iC Zwischensohlen-Technologie ist vor allem auf felsige Strecken ausgelegt, aber auch auf Schotter und Waldboden macht der Wave Hayate eine tolle Figur. Lediglich für Asphaltbeläge finde ich den Schuh zu hart ausgelegt, da das x-Profil die Schocks beim Auftreten weniger gleichmäßig verteilt, als bei einer ebeneren Sohle mit größerer Auftrittfläche. Aber gut – man soll mit einem Trail Running Schuh ja auch nicht auf Straßen laufen – bei mir führen aber genau diese hin zum Trailkurs. Wer also einen Allrounder-Schuh sucht sollte nicht zu einem so eindeutig auf Geländeläufe ausgelegten Schuh wie dem Wave Hayate greifen.

Gerade aber im Gelände macht sich der Schuh großartig und bietet eine schöne Balance aus Schutz, Stabilität und natürlichem Laufgefühl – und das bei einem wunderbar niedrigen Gewicht. Wenn Ihr wissen wollt, wie sich das Damenmodell so schlägt, findet Ihr hier Din´s Erfahrungsbericht und hier mehr Infos zum Schuh, direkt von Mizuno.

P.S. Die Socken auf dem Foto sind übrigens die neuen Merino Laufsocken von CEP.

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Kommentare
Eine Antwort zu “Trail Running: Mizuno Wave Hayate im Test”
  1. Din sagt:

    Da habt ihr ja ähnlich Erfahrungen mit dem Hayate sammeln können, wie ich. Vielen Dank für die Verlinkung!

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