Okinawa – Traumdestination für Sportler

Okinawa ist die südlichste Präfektur von Japan. Der Name der Hauptstadt lautet Naha. Die Präfektur hat für die Kampfsportgeschichte eine besondere Bedeutung. Auf dieser Insel ist die Kampfkunst, namens Karate, entstanden. Die Übersetzung für Karate lautet „Leere Hand“. Schlag-, Stoß-, Block-, Tritt- und Fußfegetechniken machen den Hauptbestandteil dieses Kampfsports aus. Es gibt verschiedene Karate-Stile und einige beinhalten Hebel- und Wurftechniken, wie solche, die im Judo oder Jiu-Jitsu vorhanden sind. Anfänger üben zunächst nur diese Grundtechniken. Fortgeschrittene erhalten eine genaue Einweisung in die Vitalpunkte des Körpers. Ein geübter Karateka kann, wenn er den Vitalpunkt eines Menschen gezielt trifft, den Tod seines Gegners verursachen. Dafür sind keine Waffen erforderlich. Karateka benutzen ihre Hände und Füße als Waffen.

Die Kampfkunst entstand unter anderem aufgrund des im 17. Jahrhundert auf der Insel eingeführten Waffenverbots. Lediglich die Samurai-Kämpfer blieben von diesem Waffenverbot verschont. Dies verursachte Unruhen und Widerstände bei den waffen- und zugleich wehrlosen Bauern. Deshalb entwickelten sie Techniken, bei denen nur ein effizienter Schlag notwendig ist, um den Angreifer zu töten.

Karatekämpfer trainieren nicht nur Techniken und Katas, sondern auch ihren kompletten Körper mit spziellen Übungen. Neben einem ausgiebigen Krafttraining, wird auch der Dehnung viel Aufmerksamkeit gewidmet. Einige Trainer vertreten die Auffassung, dass ein guter Karateka immer, je nachdem leichte oder stärkere, körperliche Schmerzen spüren muss, ansonsten ist das absolvierte Training wirkungslos. Des Weiteren legen so gut wie alle Karate-Stile weiterhin einen hohen Wert auf die Bruchtests. Bei dieser Übung trainiert der Karateka Konzentration, Stärke und Disziplin zugleich.


The Karate Challenge
Bei diesem Projekt wurden 7 verschiedene Sportexperten ausgesucht, um die geheimnisvolle Welt des Karate zu entdecken und die einige Techniken weiterzugeben. Die Challenge fand in der Wiege des Karate, in Okinawa, statt. Der Berliner Fitnesstrainer, Felix M., hat an diesem Projekt teilgenommen. Er hat ein Training mit Sensei Uema absolviert. Sensei ist die japanische Bezeichnung für Lehrer. Uema praktiziert Karate seit 39 Jahren. Felix wurde von Uema trainiert und sollte anschließend das Gelernte an seine Gruppe weitergeben. Das war die Challenge von Felix. Sensei Uema brachte ihm einige Tritt-, Block- und Stoßtechniken sowie eine Kata bei. Wobei Felix schnell festgestellt hat, dass Karate mehrere Jahre, wenn nicht sogar jahrzehntelang trainiert werden muss, damit ein gewisser Erfolg erzielt wird. Er betont, dass diese Kampfkunst nicht innerhalb von 2 Stunden erlernt werden kann. Er erwähnt, dass die Schläge des Trainers keinesfalls zärtlich waren. Am Anfang hatte er auch Schwierigkeiten mit dem Umsetzen der Techniken. Nach einer gewissen Zeit hat er jedoch eine Besserung festgestellt.

Nach dem Training ist er zu seiner Crew gefahren, um ihnen nach einem kurzen Aufwärmen die gelernte Kata beizubringen.

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