Handmade Snowboarding mit goodboards

Als enthusiastischer Snowboarder und mit der Erfahrung als Leiter eines Snowboardverbands gründete der langjährige Branchenkenner Josef Holub im Jahr 2010 die Marke goodboards. Sein Ziel: die Etablierung von handgefertigten Snowboards auf dem europäischen Markt. Mit dem Slogan „Ästhetische, handgemachte Boards für Erwachsene“ richtet sich die Marke gezielt an ältere Snowboarder und grenzt sich bewusst von den jungen, bunten Marken der Branche ab.

Dabei setzt goodboards mit Erfolg auf schlichte Holzdesigns in limitierten Auflagen: Im Jahr 2013 erhielt die Marke für ihre Snowboard-Serie „Legends“ den „Best Board Design Award“ und verteidigte diesen Titel mit der Serie „Wooden“ im darauf folgenden Jahr. Mittlerweile umfasst das Sortiment neben Snowboards auch Ski, Longboards zum Skaten, Wakeboards und Bekleidung.

Vertrieb vor allem über Boardshops
Der Vertrieb erfolgt über ausgewählte Snowboard-Shops, die das nötige Know-how und die Leidenschaft für das Snowboarden besitzen, um die Marke angemessen zu vertreten. Somit verzichtet das Unternehmen bewusst darauf, die Snowboards über große Online-Shops oder Ketten anzubieten. Zudem richtet sich das Unternehmen mit seinen Boards ausdrücklich an europäische Kunden.

Strenge Limitierung und Produktion
goodboards produziert die handgefertigten Snowboards ausschließlich in limitierten Auflagen mit Seriennummern, wobei sich die Stückzahlen im Bereich zwischen 60 und 240 Stück bewegen. Bei der Produktion verwendet das Unternehmen heimische Materialien und geht bezüglich der Qualität keine Kompromisse ein.

Das Sortiment der Snowboards
Das Sortiment der bayrischen Marke konzentriert sich auf Snowboards für die Bereiche „freeride“ und „allmountain“. Obwohl die Marke vorzugsweise Boards mit der traditionellen Camber-Vorspannung produziert, bietet Goodboards auch einige Modelle als „Nose-Rocker“ oder „Double-Rocker“ an.

Wooden-Rocker-goodboards-snowboard

Prima-Preview-Camber-goodboards-snowboard

Apikal-Camber-goodboards-snowboard

Darüber hinaus gibt der Hersteller bei jedem Modell die Flexibilität an, die zwischen Flex 1 (sehr weich) und Flex 10 (sehr hart) liegt. Bei den Designs der Oberflächen aus echtem Holzfurnier steht eine zurückhaltende Schlichtheit im Mittelpunkt. Goodboards aus Deutschland produziert somit „erwachsene“ Snowboards für erwachsene Fahrer.

Sowohl der Hintergrund der Marke, die Produktion und die Designs sprechen mich sehr an und seit es Forum Snowboards nicht mehr gibt, bin ich ja auf der Suche nach einer neuen Marke für meine Boards. Goodboards scheint ein guter Kandidat dafür zu sein und ich werde mir in dieser Wintersaison bestimmt mal ein paar goodbaords Testboards besorgen und Euch berichten, wie sich die Bretter am Berg machen.

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Kommentare
2 Antworten zu “Handmade Snowboarding mit goodboards”
  1. RDV sagt:

    Nett geschrieben. Fast 3 Jahre weiter.. Hast du schon Erfahrungen gemacht, wie in dem letzten Satz versprochen? :)

  2. Daniel sagt:

    Hi, leider hat es doch nie geklappt. Aber es gibt eine spannende Neuigkeit ganz frisch von der Sportmesse. Und zwar gibt es nun auch GoodSki.

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