Fitness-Tracker: Erste Krankenkassen interessieren sich verstärkt für Daten

Während die einen total dem „Quantify Yourself“-Trend verfallen sind und zu leidenschaftlichen Gesundheitsdaten-Sammlern geworden sind, so sehen andere diese Bewegung durchaus skeptisch. Die Datensammelwut hat natürlich auch immer etwas von Überwachung. Und was passiert, wenn die Daten in falsche Hände geraten oder die Krankenkassen direkt darauf Zugriff haben?

In den USA gibt es bereits Versicherer, die spezielle Boni für all solche anbieten, die ihre (positiven) Gesundheitsdaten mit der Versicherung teilen. Nun ziehen wohl auch die ersten deutschen Kassen nach, zu denen laut Medienberichten die Generali, Allianz oder Axa gehören.

So will demnach die Generali zum Beispiel in den kommenden eineinhalb Jahren bestimmte Belohnungen einführen, für all jene, die freiwillig ihre Daten aus dem Fitness-Tracker zur Verfügung stellen. Anhand dieser Informationen sieht der Versicherer dann, wie viel man Sport macht, wie gut man sich ernährt und selbst regelmäßige Arztbesuche sollen dokumentiert werden.

Wie bereits erwähnt, geschieht das Ganze auf freiwilliger Basis, doch sind die Übergänge immerhin fließend. Kritiker betonen, dass auf diese Weise das Solidaritätsprinzip ausgehebelt werden könnte. Zudem bleiben Fragen offen, was beispielsweise passiert, wenn es einem schlechter geht, wenn man sich einmal nicht so vorbildlich verhält etc. Noch betonen, die Kassen, dass die Daten nicht zum Nachteil verwendet werden, doch so manch einer sieht hier keine Garantie für die Zukunft.

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