Fitness-Tracker: Daten landen in den USA als Beweis vor Gericht

Fitness-Tracker und wie die Daten für Versicherungen nützlich sein können, waren in dieser Woche schon einmal Thema. In den USA wird zudem seit einigen Tagen ein Fall diskutiert, bei dem die Informationen, die das Wearable Fitbit aufgezeichnet hat, als Beweis vor Gericht gelten sollen.

In dem konkreten Fall hatte sich eine US-Fitnesstrainerin 2010 bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Damals trug sie das Fitness-Armband natürlich noch nicht, denn es war noch nicht auf dem Markt. Nach solchen Unfällen müssen Betroffene oft langwierige Untersuchungen über sich ergehen lassen, um den Verletzungs- und Einschränkungsgrad in Sachen Schadenersatz festzustellen.

In diesem Fall sammelte die Frau zudem Daten mit Hilfe von Fitbit um zu zeigen, wie eingeschränkt sie seit dem Unfall sei. Anwälte sehen hier genau die Versicherungen eine große Chance. So könnte es in Zukunft sein, dass man entsprechende Fitness-Daten vor Gericht offen legen muss, wenn sie als Beweis in Frage kommen. Gleichzeitig bleibt natürlich fraglich, ob dies auch auf das deutsche Rechtssystem anwendbar ist, denn schließlich wird das Ganze schon alleine deshalb wage, da man nur schwer beweisen kann, dass der Betroffene selbst das Fitness-Armband die ganze Zeit getragen hat oder doch vielleicht jemand anderes…

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