Philips Pulse Relief – gegen Schmerzen und Verspannungen

Wie Ihr ja mitbekommen habt, habe ich mir in diesem Jahr meinen Laufkalender richtig vollgeknallt und der Gewinn des Startplatzes für den London Marathon hat auch den sonst eher gemächlichen Saisonstart gegen ein Intensivprogramm ausgewechselt. Jede Menge Kilometer bedeuten auch jede Menge Belastung und so habe ich mir neben der Blackroll auch das Philips Pulse Relief System besorgt, um noch gezielter an meiner Form arbeiten zu können, denn das neue TENS-Gerät von Philipps bietet Sportlern vielseitige Möglichkeiten.

Die Regeneration nach dem Training kann mithilfe des PulseRelief optimiert werden und bei Verspannungen und Schmerzen schafft dieses Gerät schnell und einfach Abhilfe.

TENS steht für Transkutane Elektrische Nervenstimulation. Die wissenschaftlich anerkannte Therapie arbeitet mit niederfrequentem Reizstrom, der für den Körper sehr gut verträglich ist. Durch die einsetzende Nervenstimulation werden Hormone ausgeschüttet, die den Schmerz unterdrücken, insbesondere Endorphine.

Sportler, die unter Verspannungen und Muskelverhärtungen leiden, können mit dem Philips PulseRelief schnelle Linderung schaffen. Beliebte Anwendungsgebiete von TENS-Geräten sind außerdem Muskel- und Skelettschmerzen, Arthrose und Verspannungen.
Sportlich aktive Menschen, die unter Entzündungen, Zerrungen oder Reizungen der Gelenke leiden, profitieren ebenfalls von der Nervenstimulation eines TENS-Gerätes. Im medizinischen Bereich, unter anderem bei Physiotherapeuten und Sportmedizinern, findet die Elektrische Nervenstimulation bereits seit langer Zeit Anwendung und auch im Muskelaufbau wird TENS eingesetzt – ein bekannter Vertreter ist hierbei Slendertone.

Die Anwendung des Philips Pulse Relief erfolgt mittels zwei TENS-Einheiten, die dank selbst haftender Elektroden sicher an den schmerzenden Stellen auf der Haut angebracht werden können. Und hier liegt auch schon einer der großen Vorteile des Philips Pulse Relief. Während beispielsweise die Slendertone-Geräte immer nur für einen bestimmten Muskelbereich, wie z.B. die Bauchmuskeln konzipiert sind, kann man die kleinen und sehr flexiblen Elektroden des Philips Pulse Relief an vielfältigen Stellen am Körper anlegen und so zum Beispiel Knieschmerzen behandeln oder aber auch eine Nackenmassage durchführen.

Die mögliche Anwendungsdauer bei geladenem Akku beträgt bis zu 8 Stunden. Die Aufladung des Akkus erfolgt ganz einfach per USB-Kabel am PC oder über das mitgelieferte Netzteil. Dank der flexiblen Anwendung und dem leistungsstarken Akku des PulseRelief kann die TENS Therapie auch tagsüber, beispielsweise während der Arbeitszeit, durchgeführt werden.

Gesteuert wird das PulseRelief von Philipps ganz praktisch über das iPhone oder iPad per Bluetooth-Verbindung. Die zugehörige PulseRelief App wartet mit einem Behandlungstagebuch auf, das die Kommunikation mit dem behandelnden Arzt erleichtert und zur Optimierung der Therapie verhilft. Es besteht keine Notwendigkeit, zur Schmerzbehandlung regelmäßig den Arzt oder Physiotherapeuten aufzusuchen – die Schmerzen werden unabhängig von Tageszeit oder Aufenthaltsort gelindert.

Philips-Pulse-Relief-Schulter

Für Abwechslung sorgen die verschiedenen Behandlungsvarianten des Philips PulseRelief. 15 TENS- und 5 EMS-Programme sorgen dafür, dass für jeden Bedarf die passende Therapiemöglichkeit vorhanden ist. EMS ist die elektrische Muskelstimulation. Da diese die Muskeln stärken und Muskelkrämpfe lindern kann, ist sie auch bei Läufern, Bodybuildern und anderen Sportlern sehr beliebt. Das Ziel der TENS-Therapie mit dem Philips PulseRelief ist es, Sportlern und anderen Menschen ein aktives Leben ohne Schmerzen zu ermöglichen – für eine hohe Lebensqualität.

Ich habe Philips Pulse Relief auch zur Entspannung eingesetzt, da man als Läufer nicht nur Belastungsstress in den Hauptmuskelgruppen, wie der Wade hat, sondern im gesamten Körper, also auch der Stützmuskulatur. Besonders entspannend finde ich die Nackenmassage, die man sich auch mal nach einem anstrengenden Bürotag gönnen kann.

Die Anwendung ist wirklich überzeugend einfach. Über die App kann man den entsprechenden Körperereich wählen, in dem man die Behandlung vornehmen will und bekommt dann die verschiedenen möglichen Kontaktpunkte in der App angezeigt, an denen man die Elektroden anbringen kann. Anschliessend wählt man nach dem Anlegen der Elektroden die Intensität und Art des Trainings und startet ebenfalls über die App das entsprechende Programm. Gerade in den intensiveren Programmen und höheren Intensitätsstufen überrascht das Philips Pulse Relief mit großer Leistungskraft – denn die Muskeln können wirklich stark stimuliert werden in den EMS-Programmen.

Daher ist das Philips Pulse Relief System für mich wirklich eine tolle, kleine Überraschung, die man wegen der vielfältigen, dezenten und einfachen Anwendungsmöglichkeiten sehr gut in den Trainingsplan einbauen kann und auch für die allgemeine Entspannung verwenden kann. Das Gerät passt in jede Tasche und kann auch unter der Kleidung dezent verwendet werden, so daß man auch im Büro zusätzliche Einheiten unauffällig einbauen kann. Außerdem ergeben sich gerade in der Hochleistungsphase des Trainings zusätzliche Regenerationsmöglichkeiten, wo man sonst nur „abwarten“ kann oder maximal leicht massieren kann, wenn man Belastungsprobleme hat. Mehr Infos zum Gerät gibt es direkt bei Philips.

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Kommentare
2 Antworten zu “Philips Pulse Relief – gegen Schmerzen und Verspannungen”
  1. TensAnwender sagt:

    Tens Geräte sind eine wunderbare Möglichkeit Muskeln zu entspannen. Mit der zusätzlichen EMS Funktion können die Geräte sogar Muskelgruppen trainieren.
    Ich habe Erfahrungen mit einem ähnlichen Modell Tens Gerät, wie deinem Philips gemacht. Das Gerät wird ebenfalls gänzlich per App gesteuert, besitzt jedoch 4 Elektroden. Bin sehr zufrieden mit dem Gerät, besonders im Winter leide ich nämlich ständig an Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich.

  2. Maike sagt:

    Danke Daniel für den ausführlichen Test und deine Erfahrungen mit dem TENS-Gerät. Ich überlege auch schon länger mir ergänzenden zu meinem Lauftraining eines anzuschaffen. Nachdem was du so schreibst glaube ich probiere ich das auch mal aus.

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