adidas präsentiert nachhaltigen Running-Schuh aus Plastikmüll

adidas hat ein originelles und innovatives Schuhkonzept vorgestellt, mit dem die Herzogenauracher sich gleichzeitig gegen die Verschmutzung der Meere einsetzen und ein Zeichen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt setzen wollen. Im Zuge einer hochrangigen Veranstaltung zum Klimawandel, zu der der Präsident der UN-Generalversammlung eingeladen hatte, stellte adidas beim sogenannten Parley Talk einen Prototypen des sensationellen Running-Schuhs vor: Sein Obermaterial besteht zu 100 Prozent aus Garnen und Fasern, die aus recycelten und aufbereiteten Abfällen und illegalen Hochsee-Netzen aus den Ozeanen gefertigt worden sind. Via Twitter konnten alle schon mal einen Blick auf das Vorführmodell werfen.

Für das Projekt hat adidas sich mit Parley of the Oceans zusammengetan, eine Organisation aus Kreativen, Denkern und Führungskräften, die sich dafür einsetzen, das Bewusstsein über den Zustand unserer Ozeane zu schärfen und gemeinsam Projekte zum Schutz und Erhalt der Weltmeere auf den Weg bringen. adidas ist Mitbegründer von Parley for the Oceans und unterstützt die Organisation bei ihrer Aufklärungs- und Kommunikationsarbeit sowie bei ihrem umfassenden Ocean Plastic Programm, um die Verschmutzung der Meere mit Plastik zu beenden.

Die Netze für den Schuh hatte Parleys Partnerorganisation Sea Shepherd übrigens während einer 110-tägigen Expedition eingeholt, bei der sie ein illegales Fischerboot verfolgte, das zuletzt an der westafrikanischen Küste fischte. Laut adidas sollen erste aus Plastikabfällen aus dem Meer gefertigte Produkte bereits in diesem Jahr für Konsumenten erhältlich sein.

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