Gamin präsentiert das Varia Fahrrad-Radar

Radfahren kann gelegentlich eine große Gefahr darstellen. Besonders von unvorhersehbaren Situationen können viele Radfahrer betroffen sein. Um Gefahren von hinten zu vermeiden, entwickelte Garmin ein spezielles Radar für das Fahrrad. Varia scannt die Umgebung in einer Entfernung von 140 m hinter dem Fahrrad ab. Falls Gefahr für den Radfahrer bestehen sollte, wird dieser gewarnt. Zusätzlich blinkt das Rücklicht und gibt somit nachfolgenden Autofahrern bescheid.

Garmin entwickelte ein spezielles Radarsystem für Fahrräder. Dieses soll nicht nur Radfahrunfälle reduzieren, sondern gleichzeitig den Radfahrern ein sicheres Gefühl geben. Varia, wie das Radarsystem genannt wurde, warnt die Umgebung mittels Blinken des Rücklichtes. Somit werden nachfolgende Autofahrer automatisch benachrichtigt, auch wenn der Radfahrer die Gefahr nicht wahrnimmt. Mit dem Blinken des Rücklichtes leuchten die am Fahrradlenker angebrachten LEDs auf, welche dadurch den Radler über die Gefahr informieren. Bis zu 140 Meter kann das Radar abdecken. Garmins Radarsystems ist zudem mit dem hauseigenen Fahrradnavigationsrechner Edge 1000 kompatibel.

Um eine möglich breite Gefahrenmasse zu realisieren, ist Garmins Varia Radar in der Lage, bis zu acht Fahrzeuge im selben Moment zu visualisieren. Um die Informationen an den Radfahrer weiterzuleiten, wird Bluetooth eingesetzt. Sobald eine Gefahr festgestellt wird, fängt das Rücklicht in verkürzten Abständen an zu blinken. Dadurch sollen sämtliche Kraftwagen- und Lastkraftwagenfahrer gewarnt werden. Die Technik von Varia ist allerdings nicht neu. Garmin hat diese bei der Übernahme des Startups iKubu erworben. Als Basismodell diente iKubus System Backtracker, welches ähnlich funktioniert. Garmin entwickelte dieses nach der Übernahme im Januar 2015 weiter.

Varia ist jedoch nicht das einzige Sicherheitssystem des Herstellers. Bereits erhältlich ist eine Fahrradlampe, welche in der Lage ist, ihre Reichweite an die Fahrgeschwindigkeit anzupassen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem Edge Fahrradcomputer. Dieser wurde mit GPS ausgerüstet und ist somit in der Lage, genaue Daten zu ermitteln. Sobald der Radfahrer seine Geschwindigkeit verändert bzw. verringert, wird ebenfalls der auszuleuchtende Bereich kleiner oder größer. Bei einer niedrigeren Geschwindigkeit bedeutet dies, dass ein kürzerer Bereich ausgeleuchtet wird. Ebenfalls von den Geschwindigkeitsveränderungen betroffen ist das Rücklicht. Dieses besitzt den gegenteiligen Effekt zum Vorderlicht. Wird die Geschwindigkeit verringert, fängt dieses an, heller zu leuchten.

Vorerst wird das Varia Radarsystem nur im Ausland erhältlich sein. Für alle Besitzer des Edge Systems soll es 200 US-Dollar kosten. Eine eigenständige Version mit eigenem Display soll ebenfalls am Markt erscheinen. Dieses soll für 300 US-Dollar erhältlich sein. Separat erhältlich sind die Leuchtweitenregulierung des Frontlichts sowie das Rücklicht. Ersteres wird wahrscheinlich für 200 US-Dollar kaufbar sein. Das Rücklicht alleine soll 70 US-Dollar betragen. Derzeit lässt sich das Gerät bei Garmin oder bei Amazon für 299€ vorbestellen, mit dem Hinweis das es ab dem „Dritten Quartal“ verfügbar ist und das endet ja bekanntlich Ende September.

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