Microsoft Band 2 in den USA vorgestellt

Microsoft stellte kürzlich sein neuestes, überarbeitest Fitness-Armband in den USA vor. Wie bereits der Vorgänger, den wir schon gestetet hatten, trägt es den simplen Namen Band. Dennoch unterschiedet es sich in vielerlei Hinsicht von Microsofts erstem Fitnessband. Das Design wurde erneuert und bietet vor allem mehr Tragekomfort. Ab sofort ist Microsoft Band für 250 US-Dollar in den USA vorbestellbar und wahrscheinlich wird es nicht lange dauern, bis die ersten Importgeräte auch in Deutschland bei eBay und anderen Plattformen erhältlich sind. Ein offizieller Start für Europa ist aber nicht bekannt – das Microsoft Band der ersten Generation war in Deutschland ja leider niemals offiziell auf den Markt gekommen.

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Erst vor einiger Zeit präsentierte Microsoft sein neuestes Fitness-Wearable und war damit einer der Spätzünder in dieser Gerätekategorie. Gleich wie sein Vorgänger trägt auch das neue Modell den Namen Microsoft Band. Außer dem Namen hat das neue Fitness-Armband nicht viel mit seinem Vorgänger gemein. Vor allem das Design wurde rundum erneuert. So zeigt sich das Microsoft Band ohne Kanten, wodurch das Gehäuse deutlich runder erscheint. Das Display selbst ist gebogen und verfügt über eine Auflösung von 320 x 128 Pixeln. Beim Vorgänger wurde noch ein gerades Display benutzt. Das gebogene Display passt sich besser dem Handgelenk an und dürfte zu einem erhöhten Tragekomfort beisteuern. Damit das Display während des Tragens nicht zerkratzt wird, wurde Gorilla Glass 3 eingesetzt.

Vor allem seine technischen Aspekte zeigen die Vorteile des Fitness-Armbands auf. Im Inneren des Bandes hat Microsoft zahlreiche Sensoren integriert. So verfügt das Band über ein GPS-Modul, einen Lichtsensor, Lagesensoren sowie einen UV-Sensor. Somit unterscheidet es sich nicht nur in einer Weise von einem normalen Schrittzähler. Mit dem Microsoft Band lassen sich viele sportliche Aktivitäten messen, welche ein Schrittzähler nicht erfassen kann. Das Band kann u.a. die Distanz beim Fahrradfahren sowie Schwimmen, die Anzahl bei Workouts oder Golfschläge messen. Beim Golf tritt zudem die integrierte Funktion vom Band zum Vorschein. Dank der Technik unterscheidet das Band sogar die verschiedenen Schlagarten. Komplett neu ist das eingebaute Barometer. In Echtzeit misst und zeichnet das Band Höhenunterschiede auf. Der VO2-Max-Wert wird mit Hilfe eines Algorithmus und der Herzfrequenz ermittelt. Der VO2-Max-Wert stellt die maximale Sauerstoffaufnahme dar und wird als Indikator für die Ausdauerfähigkeit verwendet.

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Die Daten des Armbandes werden nicht nur am Band gespeichert. Gleich wie das erste Band ist es mit Windows, Android sowie iOS kompatibel. Die Daten lassen sich mittels Microsoft Health auswerten und gleichzeitig verwalten. Auch mit Apps anderer Anbieter kann das Microsoft Band verwendet werden. Der Akku soll zudem zwei Tage bei normaler Nutzung halten. Ist allerdings der GPS-Empfänger aktiviert, mindert dies die Akkulaufzeit. Dennoch soll das Fitness-Armband binnen anderthalb Stunden voll aufgeladen werden können. Das Armband kann ab sofort in den USA für ungefähr 250 US-Dollar vorbestellt werden. Erhältlich dürfte es ab 30. Oktober 2015 sein, ein Veröffentlichungstermin außerhalb der USA ist bisher nicht bekannt.

Mit der Vorstellung des Microsoft Band 2 wurde aber gleichzeitig der Preis der ersten Generation auf 100$ gesenkt und damit gehört das Microsoft Band 1 zu den besten Activity Trackern, die man auf dem Markt findet und bietet zudem noch tolle Smartwatch-Features. Für einen Preis von 100$ ist das schon fast ein Must-Have! Alle Infos zum neuen Band gibt es wieder direkt bei Microsoft.

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