Indoor-Cycling & Spinning Training mit dem Lightning Bicycle

Für Läufer, Rennradfahrer und Triathleten stellt der Saisonwechsel zum Winter immer eine besondere Herausforderung dar. Natürlich kann man mit dem richtigen Equipment ganzjährig und bei jeder Wetterlage auch draußen trainieren, aber bestimmte Wetterlagen erhöhen das Verletzungsrisiko enorm und stellen auch ein Sicherheitsrisiko dar. Bei glatten Straßen und schlechten Sichtverhältnissen bin ich ehrlich gesagt lieber nicht mit meinem Rennrad auf der Straße unterwegs und bei vereisten oder vermatschten Wegen ist auch mit tollen Winterschuhen ein Restrisiko vorhanden, daß man ausrutscht, fällt, umnkickt oder sich anderweitig verletzt. Und nur weil man ein Sportlerherz hat, muss man den Komfort im Leben ja nicht komplett aufgeben.

Da ich ein Laufband zuhause schon rein platzmäßig nicht unterbekomme und trotzdem ein flexibles Trainingsgerät haben wollte, mit dem ich Cardio-Einheiten aber auch Hochpulstraining absolvieren kann, habe ich mich für diesen Winter für ein Spinning Bike entschieden und habe begonnen damit Indoor-Cycling Trainings in meinen Trainingsplan einzubauen.

Als Spinning Bike habe ich für mich das Lightning Bicycle von DHZ Fitness Equipment ausgesucht, da es extrem solide in Studioqualität verarbeitet ist und über sehr exakte Konfigurationsmöglichkeiten für Sattel, Lenker und Widerstand verfügt. Zusätzlich sind an den Pedalen Rennhaken angebracht, damit man auch Bergtrainings im Stehen gefahrlos absolvieren kann und es gibt einen Notstoppknopf mit dem das Schwungrad bei Problemen sofort gestoppt werden kann. Abgesehen davon ist die Marke noch ganz neu auf dem deutschen Markt und Supersport-Fitness kann für Neukunden richtig gute Preise machen. Aber der Preis war bei mir nicht das ausschlaggebende Element, denn vor allem die Zuverlässigkeit und Bauweise muss stimmen und die ist bei klassischen Heimtrainern einfach oft nicht gegeben – Geräte für professionelle Spinning-Kurse und Fitnessstudios sind aber auf entsprechende Belastungen und häufige Benutzung ausgelegt und daher eigentlich nicht kleinzukriegen.

Beim Indoor-Cycling und Spinning ist auch zuhause eine gute Erwärmung Pflicht, da man den Puls nicht aus dem Ruhepuls hochjagen sollte. Für ein lockeres Einfahren nehme ich mir etwa 10 Minuten Zeit. Danach wechseln für jeweils 1 bis 2 Minuten die Trainingsintervalle. Dabei werden Mountain-Climbs im Stehen mit hohem Wiederstand gefahren, in Abwechslung mit extrem schnellen Einheiten mit niedrigerem Wiederstand aber hoher Trittfequenz, darauf folgt ein Sitting-Climb mit hohem Wiederstand und dann eine Minute lockeres Fahren um den Puls etwas herunterzuschrauben. Eine Runde besteht dabei aus 6 Einheiten von je 1-2 Minuten und dauert insgesamt 10 Minuten. Natürlich bestehen intensive Trainings nicht nur aus einer Runde – je nach Fitnesslevel kann man auch 2 oder 3 dieser 10-Minuten-Runden absolvieren, bevor man dann 5 Minuten langsam für den Cooldown zum Trainingsende fährt.

Für das Indoor-Cycling Training sollte man möglichst auch eine Pulsuhr verwenden, um den jeweils optimalen Trainingsbereich anhand der Herzfrequenz einhalten zu können. Ich trainiere meistens mit dem Sport Pulse von Jabra, weil dieser Bluettooth Kophöhrer mich nicht nur mit Musik zu besseren Leistungen antreiben, sondern auch meine Herzfrequenz messen und per Kopfhöher in regelmäßigen Abständen ansagen kann. Außerdem bietet der Jabra Sport Pulse über die kostenlose App Trainingsprogramme in verschiedenen Pulsbereichen an und warnt beim Training, wenn man beispielsweise den Pulsbereich verlässt, der für die optimale Fettverbrennung notwendig ist.

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