RX Jump Ropes – Mit dem richtigen Springseil zum Doubleunders Rekord

Obwohl ich schon seit mehreren Jahren immer wieder Rossfit WODs in mein Training einbaue und unter anderem im Spree Crossfit quasi noch die Ursuppe der Berliner Crossfit-Szene miterleben konnte, habe auch ich ein paar Übungen zu denen mir einfach der Zugang fehlt. Teils liegt es an der allgemeinen Anatomie, denn große, schlanke Leute mit langen Armen und Beinen haben bei einigen Übungen einfach Nachteile und teils ist es der Mobilität geschuldet, die als Bürostuhlmensch entsprechend zusätzlich aktiviert werden muss.

Leider hat für mich das Thema Seilspringen auch immer in die Kategorie „bekomme ich irgendwie nicht richtig hin“ gezählt und dank unzähliger Ausweichübungen habe ich mich auch nicht weiter durchgebissen. Ein Freund hat mir dann vor einigen Wochen von den RX Jump Ropes erzählt, die man eigentlich umständlich und teuer direkt von RX Smartgear aus den USA importieren musste, die jetzt aber endlich bei Affenhand auch direkt in Deutschland zu beziehen sind.

Ehrlich gesagt, ist es zwar bequem sich einzureden, daß es nicht an einem selbst, sondern an der Hardware liegt, wenn die Doubleunders nicht so richtig klappen wollen, aber in 99% der Fälle ist es doch der Wille und der Biss der fehlt, wenn man solche Schwierigkeiten als Sportler nicht überwindet. Also habe ich mir ein paar RX Jump Ropes bei Affenhand besorgt und selbst den Test gemacht, ob es nun an mir oder den Seilen lag, die ich sonst verwendet habe. Doch erstmal zu den RX Jump Ropes und warum die zu den besten Springseilen gehören, die man bekommen kann.

Ein großes Geheimnis der RX Jump Ropes liegt in den Konfigurationsmöglichkeiten und dem Material. Die RX Jump Ropes sind aus Flugzeugdraht hergestellt, der mit Gummi ummantelt ist und damit haben die Seile ein Gewicht und eine Stabilität, die es erlaubt, das Seil schnell und ruhig zu führen. Dabei sind verschiedene Seilstärken erhältlich, die dann die Trainingsintensität in Richtung Geschwindigkeit verändern. Ich habe mir das Beast bestellt, daß durch das höhere Gewicht mehr Feedback beim Training gibt, aber auch etwas langsamer ist als zum Beispiel das Hyper, welches auf Seilspringprofis ausgelegt ist, die mehr als 75 Doubleunders schaffen. Neben der Instabilität, die beispielsweise Textilseile haben, ist auch die Einheitslänge bei den meisten Springseilen ein Problem. Wenn man sich ein RX Jump Rope bestellt, wählt man nicht nur die Seilstärke aus, sondern auch aus mehr als 10 Längenoptionen, die jeweils für einen Körpergrößenbereich von nur etwa 5cm gelten – in meinem Fall von 183-188cm Körpergröße.

rx-jump-rope-kabel-springseile

Bei RX Jump Ropes sind aber auch die Griffe speziell anatomisch geformt und lassen sich besonders gut greifen und das Seil ist mit den Griffen über sehr leichtgängige Lager verbunden, durch die das Seil schnell und sauber zu führen ist.

Ich habe jetzt schon mehrere Sessions mit dem RX Jump Rope erledigt und bin wirklich überrascht, wie gut ich auf einmal Seilspringen und Doubleunders hinbekomme und damit Seilspringen von der Liste der most hated Workouts streichen kann. Hier bestätigen anscheinend Ausnahmen die Regel, denn auch von anderen Crossfittern habe ich ein ähnliches Feedback bekommen, daß es beim Seilspringen eben doch oft am Equipment liegt. Also schmeisst Eure Gummiseite oder Textilseile in die Ecke und besorgt Euch RX Jump Ropes. Aber übernehmt Euch nicht und bestellt lieber erstmal eines der schwereren Seile für etwa 50 Doubleunders, damit es mit der Hyper-Ausführung nicht gleich wieder eine schlechte Erfahrung gibt, wenn Ihr noch nicht soweit seid.

Für mich sind die Erfahrungen aus dem RX Jump Rope Test wirklich überraschend und eins der Highlights der 2016er Saison, weil ich jetzt häufiger Doubleunders in meinen Trainingsplan einbauen kann. Wie gesagt gibt es die Seile direkt aus den USA bei RX Smartgear oder in der Rogue Edition und am bequemsten direkt von Affenhand aus Deutschland, die übrigens noch eine ganze Reihe anderer, spannender Innovationen für Crossfitter im Sortiment haben.

Und wenn noch Ihr noch Techniktipps braucht für den Umstieg von Singleunders zu den Doubleunders, dann hilft vielleicht auch dieses Video:

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