Die Top10 Sport News im Sports Insider Sport Blog im April 2016

Es heisst wieder einmal zurückschauen auf einen grandiosen Monat mit vielen Highlights, die Sportsaison 2016 mit Vollgas einleiten und auch erste Früchte der Arbeit in den dunklen und kalten Wintermonaten zeigen. Da ich die großen Distanzen meiner Marathonvorbereitung schon im Februar und März absolviert habe, fiel der April mit 182 Laufkilometern fast schon übersichtlich aus – trotzdem haben sich im Jahr 2016 schon 868 Laufkilometer angesammelt und die 1.000 Kilometermarke fällt also im Mai, wenn nichts dazwischen kommt.

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Gleich nach Ostern ging es mit einer kleinen Outdoor-Auszeit in den April, denn ich habe ein paar Tage in Bad Frankenhausen beim Wandern verbracht und dabei gleich wieder ein paar Neuheiten von Mammut und Odlo ausprobiert und mich im Videofilmen mit der TomTom Bandit versucht. Mein Lauftraining habe ich in dieser Zeit auf den wunderbar ausgebauten Radstrecken des Saale-Unstrut-Radwegs absolviert und im Südharz dabei den ersten Frühlingsboten entlang der Strecke zusehen können.

Das erste richtig große Laufevent der Saison war der Berliner-Halbmarathon, der wieder einmal mit tollem Laufwetter und großartiger Stimmung an der Strecke aufwartete. Auch die neue Messelocation in der Station Berlin hat sich gut gemacht und in all den Jahren meiner Wettkampfteilnahmen, habe ich noch nie so schnell meine Startunterlagen bekommen. Ein herzlicher Dank an die tolle Organisation der Messe. Beim Lauf war ich selbst im Rennen noch unentschlossen, ob ich eine Woche vor dem Wien-Marathon wirklich alles geben sollte oder doch ein wenig auf Sparflamme laufen und die Kräfte für den Marathon schonen sollte. Ohne einen klaren Plan auf die Strecke zu gehen, ist natürlich nicht sonderlich clever und ich müsste es eigentlich besser wissen. Das Rennen verlief wirklich sehr gut, aber im Ergebnis habe ich nun eben auch eine Zeit, die meine Untentschlossenheit dokumentiert, denn sie ist weder besonders gut, noch besonders schonend. Ich habe also mit 1:36:24 Zielzeit weder die 1:30 geknackt, was formtechnisch möglich gewesen wäre, noch meine Form besonders geschont – aber so lernt man eben. Glücklicher Weise hatte ich im letzten Jahr schon die Erfahrung gemacht, daß Belastungen kurz vor einem Wettkampf bei mir scheinbar zu guten Ergebissen führen, wenn man es nicht übertreibt und zum Glück war es dann in Wien auch wieder so.

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Weiter ging es dann in Wien mit dem Vienna-City Marathon, einem schönen, schnellen Marathon. Schon beim Abholen der Startunterlagen in der für einen Marathon mit mehr als 40.000 Teilnehmern, recht übersichtlichen Messe, merkt man aber die Besonderheit des Wien-Marathon. Von etwa 15 Startunterlagen-Ausgabefenstern sind gerade einmal zwei für die Marathondistanz vorgesehen, denn die Mehrheit der Teilnehmer läuft den Halbmarathon oder die Marathonstaffel. Ich habe von einer Zahl von etwa 8.000 Läufern gehört, die dann also von den 42.000 Startern nach der Halbmarathondistanz noch auf der Strecke sind. Diese Besonderheit wirkt sich dann natürlich auch auf das Rennen aus.

Die große Undiszipliniertheit in den Startblöcken, von denen ich im Vorfeld gehört hatte, gab es zwar, zu größeren Behinderungen kam es aber nicht. Trotzdem ist es schade, daß der Zugang zu den Startblöcken nicht kontrolliert wird und dann Läufer mit Zielzeiten jenseits der 4 Stunden vorn in den ersten beiden Startblöcken bei unter 3 Stunden bzw. unter 3,5h Zeiten stehen und den Weg versperren. Es gab aber auch zahlreiche Läufer, die von hinten mit einer unüblichen Pace angeballert kamen, die für die Zielzeit meines Startblockes keinen Sinn ergaben. Ob das jetzt übermotivierte Anfänger oder Läufer aus der Staffel waren, lässt sich nicht sagen. Wie gesagt, war das Chaos aber nicht sonderlich groß, denn eigentlich braucht es ja bei jedem Massenstart ein paar Kilometer bis sich das Feld etwas aufgeteilt hat. Da die Strecke sehr breit angelegt ist, gibt es auch genügend Platz zum überholen.

Die Streckenführung an sich ist ein wenig eigenartig und man merkt das sie so abgestimmt ist, daß die Halbmarathonläufer möglichst lange mit den Marathonläufern laufen sollen, aber trotzdem am offiziellen Zielpunkt einlaufen sollen. Deshalb gibt es einige merkwürdige Schleifen und diverse Läufer haben am Trennungspunkt der Distanzen bei Kilometer 20 leider den falschen Weg genommen, darunter auch die Top-Athletinnen Fantu Jimma aus Ethiopien und Susan Jeptoo aus Frankreich. Beide erwischten die Halbmarathonbahn und mussten dann einen Kilometer zusätzlich laufen, um zurück auf die Marathonstrecke zu kommen.

Für mich lief es trotz des Windes richtig gut und ich hatte im letzten Drittel noch Reserven, um das Tempo hochzunehmen und lief Kilometer 39 beispielsweise in 4:19 Pace. Ein tolles Gefühl dann noch so viele Läufer zu überholen, aber auch ein Zeichen das ich schon früher das Tempo erhöhen könnte – hätte, hätte, hätte. Trotzdem ist es eine neue Bestzeit geworden mit 3:26:29 – das Wichtigste für mich ist aber, daß ich mich so gut und dynamisch gefühlt habe, daß ich weiß das ich das Potential zu noch schnelleren Zeiten habe und mich also riesig auf meinen „Hausmarathon“ in Berlin im Herbst freue.

Nach Wien ging es für mich direkt nach Los Angeles, wo ich dann wieder meine Jetlag-Strecke am Manhattan-Beach in Beschlag genommen habe. Wenn man sich bemüht, kann man auch meinen Trip zum Coachella-Festival mit in die Kategorie Sport zählen, denn den ganzen Tag durchtanzen merkt man definitiv auch in den Beinen… und es war sooooo Hammer! Aber darüber schreibe ich dann bald beim Fashion-Insider. Eine riesige Überraschung gab es denn beim Intervalltraining mit dem NRC in Santa Monica, wo ich ein wenig für die Berliner 789runners representen wollte. Ein bekanntes Gesicht entpuppte sich doch tatsächlich als Maria, mit der ich schon in Berlin beim NRC gelaufen bin und die 2014 meine Trainerin beim Garmin Laufclub war. Maria lebt inzwischen als Personal Trainerin in L.A. und wir hatten viel Spaß beim quatschen und laufen als kleine Berlin-Crew in L.A.

Zurück in Berlin hiess es dann wieder einmal Jetlag-Party und so war ich doch ziemlich überrascht, wie gut ich mit den kalten Wettkampfbedingungen beim Potsdamer Drittelmarathon zurechtkam. Leider hatte meine GPS-Uhr ziemlich lange gebraucht, um nach der USA-Reise wieder einen Satelliten in Deutschland zu finden und so konnte ich erst ab dem dritten Kilometer meine Rennzeit halbwegs mitverfolgen und ich ärgerte mich ein wenig über die 28 Sekunden, die ich über der 60 Minuten-Grenze lag. Die wären warscheinlich noch einzusparen gewesen, aber hätte, hätte, hätte – Ihr kennt das. Trotzdem hat das Rennen viel Spaß gemacht und auch der Graupelschauer kurz vor dem Ziel konnte mir den Spaß nicht verderben. Ein wenig traurig war dann aber die Nachricht, daß Arne Gabius am gleichen Tag beim London-Marathon kein Glück hatte und aussteigen musste. Noch kurz davor hatten wir uns beim Marathontraining getroffen und über den London-Marathon und meine Erfahrungen dort gesprochen, da ich ja im letzten Jahr dort laufen durfte.

Und auch für mich ging es dann weiter nach London, wo ich meine NRC-Welttournee fortsetzte und mit dem NRC London einen 10km-Lauf durch den Regent Park und zurück zum Niketown am Oxford Circus wagte und mir von den Marathonläufern ein paar Insights vom 2016er London-Marathon holte.

Endlich wieder zu Hause freute ich mich dann aber auch, endlich auch mal wieder bei den adidas Runners vorbeizuschauen, die mit dem monatlichen RUN&RAVE Event einen absoluten Knaller im Programm haben. Zuerst wird nämlich mit musikalischem Support und mehreren Dutzend Läufern durch den Kreuzberger Kiez gelaufen, bevor es dann in der IPSE unterstützt von DJs und MCs ein brachiales HIIT Training gibt – danach ist man definitiv ready for the weekend, hat aber auch den Stress der Woche in diesen beiden Sessions schnell weggebrannt und kann sich danach in der Runbase mit leckerstem Clean Food vom Lab-Kitchen wieder aufladen.

Den letzten Apriltag widmete ich dann zumindest am Morgen mit einem Intervall-Training bei GoToRun, wo ich mich auch freute, die Läufer vom Hamburg-Marathon und Oberelbe-Marathon wiederzusehen, und die Erlebnisse und Ergebnisse unserer Frühjahrsläufe auszutauschen. Rein sportlich war mein April also der Hammer und ich hoffe einfach, daß es so toll bleibt im Laufe der Saison. Meine nächsten sportlichen Stationen sind jetzt erst einmal der Wings for Life World Run, gefolgt vom Big25 und dann wird auf den Berlin Triathlon im Juni hingearbeitet.

Aber auch im Sportmarkt war einiges in Bewegung und die Hersteller übertrumpfen sich mit Neuheiten zum Saisonauftakt. Nike setzte auf den LunarEpic noch eins drauf und präsentierte die neuen Nike Free Modelle, die ich gleich ins Herz geschlossen habe. Aber auch asics dreht weiter auf und hat mit dem acics FuzeX einen tollen, neuen Schuh vorgestellt.

Mit ziemlichem Rückenwind von Zalando präsentierte im April auch Beyoncé die Sportmarke Ivy Park, aber auch Kate Hudson gibt mit Fabletics weiter Vollgas und stellte im April die erste Fabletics Bademodekollektion vor.

Auch bei Euch gab es wieder große Favoriten und so war ich etwas verwundert über das neue, große Interesse an meinen Erfahrungen mit dem adidas Ultraboost. Das man beim Frühstück öfters mal was Neues probieren will, verstehe ich schon eher und so wurden das Alfons Schuhbeck Frühstück und die Protein-Frühstück Rezepte oft gelesen. Die schweizer Schuhprofis von On Running werden in letzter Zeit auch immer bekannter und ich sehe immer öfter Läufer in Cloudrunner Modellen – kein Wunder das mein Testbericht zu On Running auch wieder häufiger gelesen wird.

Wer professionellen Support auf dem Weg zur Bestzeit oder der Strandfigur braucht, kann neuerdings die Hahner-Twins als Trainingspartner bekommen, zumindest in Buchform oder man gibt sich gleich die Kante mit einem intensiven EMS-Training, daß ich auch schon ausprobiert habe.

Die Frühlingsfitnesswelle ist also voll am anrollen und ich hatte im April einen der besten Sportmonate bisher, gerade wenn ich Coachella mit einrechne. Ich bin so unendlich dankbar für alle, die mich unterstützen und mir diese einmaligen Erlebnisse und Erfahrungen ermöglichen. Und auch die vielen Likes und Kommentare, die Gespräche auf Events mit Euch, die meinen Blog nun schon so lange lesen und mir bei Facebook, Instagram und den anderen Channels folgen, sind immer wieder inspirierend. Danke dafür und lasst uns weiter eine tolle Zeit haben!

Hier findet Ihr übrigens auch die Beiträge zu den Top Sport News aus September, Oktober, November, Dezember und den Jahresrückblick 2015. Und aus 2016 gibt es hier den Rückblick vom Januar, Februar und März.

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