crivit Pro setzt mit Faris Al-Sultan auf Performance

Der Sportboom ist in vollem Gange und der explodierende Markt für Sportbekleidung lockt weitere Anbieter an, die sich ihren Teil vom Kuchen sichern wollen. Lidl ist schon seit einiger Zeit mit der Marke Crivit in den Fillialen am Start und folgt damit anderen Handelsmarken wie TCM oder Pro Touch. Gerade Tchibo hat ja mit TCM das Segment der Verkaufsaktionen mit günstigen Sportkollektionen quasi erfunden. Und während Tchibo und TCM auf der Preis-/Leistungsebene die etablierten Marken angreifen, setzen H&M Sport, Zara Sport, Fabletics oder Ivy Park auf den Themenbereich der besonders modischen Sportbekleidung.

Die Fokussierung von crivit PRO auf den Performance-Bereich, zudem mit Ironman und Triathlet Faris Al-Sultan als Testimonial, ist doch etwas ungewöhnlich. Zum einen ist der Frauensektor, der am stärksten wachsende Bereich in der Sportmode und zum anderen weckt diese Positionierung natürlich ziemlich hohe Erwartungen an das Equipment – trotz der günstigen Preise. Zunächst ist die neue Kollektion in die drei Hauptbereich Running, Biking und Skiing aufgeteilt, wobei die Ski-Kollektion erst im Herbst gelauncht wird.

Für Running und Biking gibt es dann eine recht umfangreiche Kollektion, die von Laufschuhen, Shirts, Sport-BHs, Tops und Hosen sogar Kompressionsstrümpfe und diverses Zubehör, wie Socken, Einlegesohlen, Fahrradhelme oder Laufgürtel für Männer und Frauen bietet. Sowohl vom Design als auch von den reinen Produktdaten machen die Textilien auch einen vernünftigen Eindruck, aber atmungsaktive Textilien mit Lichtschutzfaktor, ist heute auch Standard.

Die Preise sind sehr günstig. Ein Funktionstop für Läufer und Kompressionsstrümpfe gibt es für jeweils 5.99€, die Laufshort für 8.99€ und den Triathlonanzug für 19.99€. Bei solchen Preisen kann man sich denken, wo und wie die Sachen hergestellt werden – die ersten Kundenbewertungen sind recht positiv, allerdings wird vereinzelt von färbenden Radhosen gesprochen.

Ob Sporttextilien in dieser Preislage wirklich die Ansprüche von extrem ambitionierten Freizeitsportlern oder sogar Profis erfüllen können, kann man ohne einen Test schlecht beurteilen, aber ich persönlich würde dann doch mehr für einen Triathlonanzug ausgeben, wenn ich vorhabe damit stundenlang unter extremen Bedingungen einen Wettkampf zu absolvieren. Vielleicht bestelle ich mir mal ein paar Sachen und verfasse dann einen Testbericht für Euch. Bei anderen günstigen Marken war ich zuvor ja auch schon positiv überrascht worden. Die neue Kollektion gibt es hier – und falls Ihr schon Erfahrungen damit gesammelt habt, hinterlasst doch bitte einen Kommentar.

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