TeamRefugees wird an den Olympischen Spielen in Rio teilnehmen

Die Olympischen Spiele 2016 stehen kurz bevor und bevor die diesjährigen Sommerspiele am 5. August in Rio de Janeiro offiziell eröffnet werden, gab es bereits einige, überraschende Meldung bezüglich der Spiele. Nachdem diese in den vergangenen Wochen vermehrt negativ waren, gibt es nun jedoch eine positive Nachricht zu vermelden, denn ein Team aus Flüchtlingen wird bei Olympia 2016 an den Start gehen.

Nach Zika-Virus und Dopingskandal eine erste, positive Meldung
Bisher haben vor allem negative Meldungen die Vorfreude auf die Olympischen Spiele in Rio gedämpft. Es haben nicht nur zahlreiche Athleten ihre Teilnahme auf Grund von Angst vor dem Zika-Virus abgesagt, sondern auch der russische Dopingskandal war bisher ein fester Bestandteil der Nachrichtenerstattung. Nachdem den russischen Athleten nun die Teilnahme an den Sommerspielen verwehrt wurde, gibt es aber endlich eine freudige Mitteilung, denn unter dem Namen TeamRefugees werden Flüchtlinge an Olympia teilnehmen.

Die Flüchtlingskrise spaltet die Gesellschaft aktuell in zahlreichen Ländern, doch das Olympische Komitee hat nun ein klares Statement gegeben, als bekannt wurde, dass 10 Athleten, die aus ihrem Heimatland fliehen mussten, bei Olympia gemeinsam in einem Team an den Start gehen können.

Unterschiedliche Herkunft und doch die gemeinsame Hoffnung
Die 10 Athleten kommen aus 4 unterschiedlichen Ländern und haben alle eine harte Vergangenheit hinter sich. Diese Olympischen Spiele sollen ihnen nun die Chance geben, ihre Leistungen der Welt zu zeigen. Gleichzeitig dienen sie als Hoffnungssymbol für alle Flüchtlinge, dass sie ihre Situation überwinden können und wieder zurück in den Alltag finden.

Das Team besteht aus zwei Schwimmern aus Syrien, 2 Judoka aus der Demokratischen Republik Kongo, einem Marathonläufer aus Äthiopien sowie 5 Läufern aus dem Südsudan. Sie unterscheiden sich aber nicht nur in ihren Herkunftsländern, sondern auch in den Ländern, in welche sie geflohen sind. Die syrische Schwimmerin Yusra Mardini ist nach Deutschland geflohen und erhält nun in Rio die Möglichkeit, im Alter von gerade einmal 18 Jahren um Olympisches Gold zu kämpfen.

Die Athleten treten teilweise bei den Olympischen Spielen an, während auch vereinzelte Athleten bei den Paralympischen Sommerspielen an den Start gehen. Eine besondere Geste wird bei der Eröffnungsfeier zu sehen sein, denn die Athleten werden gemeinsam einlaufen und dabei die Olympische Flagge tragen. Sie erhalten also die Ehre noch vor den Gastgebern aus Brasilien in das legendäre Maracana einzulaufen und damit der Welt zu zeigen, dass für Flüchtlinge überall ein Platz ist.

Starke Unterstützung von Visa
Finanzielle Unterstützung erhält das TeamRefugee vom Zahlungsdienstleister Visa, denn dieser ist nicht nur der offizielle Sponsor der Olympischen Spiele, sondern hat vor einigen Jahren auch das Team Visa eingeführt. Im Rahmen dieser Aktion werden Athleten aus der ganzen Welt finanziell unterstützt, sodass sie die nötigen Mittel haben, um sich adäquat auf Olympia vorzubereiten. Mittlerweile gehören Athleten aus zahlreichen Ländern Team Visa an und die Athleten werden in 26 verschiedenen Sportarten teilnehmen. In diesem Jahr wurde das Team Visa nun noch um das Team der Flüchtlinge erweitert und verdeutlicht einmal mehr, dass diese als ein Symbol der Hoffnung in Rio antreten werden. Mehr zum TeamRefugees findet Ihr auch bei Twitter und Facebook.

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