Trekz Titanium Knochenschall-Kopfhörer im Test

Mein Gadget-Sensor hat mal wieder ganz stark ausgeschlagen, als ich das erste mal von den Trekz Titanium Bluetooth-Kopfhörern von AfterShokz gehört habe. Diese arbeiten nämlich nicht wie gewöhnliche Kopfhörer im Ohr oder über der Ohrmuschel, wo der Schall dann direkt in den Gehörgang eingeleitet wird, sondern der Sound wird per Knochenschall erzeugt. Dabei werden Vibrationen am Schädelknochen erzeugt, die dann vom Gehörorgan ganz normal als Töne wahrgenommen werden können. Der große Vorteil dieser Technologie liegt darin, daß der Gehörgang geöffnet bleibt und somit Geräusche, die normal per Luftschall übertragen werden, trotzdem gehört werden können. Praktisch bedeutet das, daß man als Sportler beim Musikhören trotzdem die Umgebungsgeräusche hört, zum Beispiel im Straßenverkehr, aber auch andere herannahende Läufer oder Radfahrer.

AfterShokz-Trekz-Titanium-Ear

Ich habe die Trekz Titanium Bluetooth-Knochenschall Kopfhörer einige Zeit getestet und bin vom Ergebnis ziemlich überrascht. Der Kopfhöhrerbügel sitzt sofort bequem und die Bedienung ist über die im Bügel angebrachten Tasten super einfach und auch das Koppeln mit anderen Geräten funktioniert super einfach. Dazu braucht man auch keine spezielle App und kann auch mehrere Geräte koppeln. Ich hatte zum Beispiel mein MacBook und mein iPhone gekoppelt, da ich die Kopfhörer im Büro und beim Sport ausprobiert habe. Durch die Menüs führt auch akkustisch eine angenehme Frauenstimme.

Auch die spezielle Art der Tongenerierung fühlt sich nicht speziell an, man merkt also nicht das da irgenwas mit Vibration am Knochen passiert. Das man Musik hört und nebenbei aber auch fast normal hört, ist aber in der Tat ein ungewohntes Gefühl, aber auch super praktisch. Wenn die Kollegen im Büro etwas von mir wollen, mussten sie sonst irgendwie winken oder mich antippen oder sich sonstwie bemerkbar machen, wenn ich Musik gehört habe. Jetzt merke ich sofort, wenn ich angesprochen werde und beim Sport und im Straßenverkehr liegen die Vorteile ja auf der Hand.

trekz-titanium-bluetooth-kopfhoerer-blau

Mit dem Trekz Titanium kann man übrigens auch wunderbar telefonieren, was den Einsatz im Büro und beim Sport noch abrundet. Obwohl kein Mikrofon im Mundbereich vorhanden ist, wird man von den Gesprächspartnern klar und deutlich gehört, also ein großes Kompliment an die Entwickler an dieser Stelle. Der Kopfbügel macht auf den Fotos nicht unbedingt den Eindruck das er großen sportlichen Aktivitäten standhalten könnte, aber auch hier trügt der optische Eindruck. Obwohl der Kopfhörer eher sanft am Ohr anliegt, bleibt er bei jeder Bewegung an der richtigen Stelle, so daß man sich keine Sorgen über den Sitz des Kopfhörers beim Sport machen muss.

Der Sound ist klar und deutlich und die Höhen und Mitten werden gut aussgespielt. Ein wenig Abstriche muss man aber beim Bass machen, denn hier kann die Knochenschall-Technologie noch nicht ganz mit den In-Ear oder On-Ear-Modellen mithalten, bietet dafür ja aber die schon Erwähnten Vorteile bei der Sicherheit und Bürokommunikation, weil man normales Hören und Musikhören miteinander verbinden kann. Eine Akkuladung hält übrigens bis zu 6 Stunden im Dauerbetrieb und mit einem Gewicht von nur 36 Gramm, ist der Kopfhörer federleicht und extrem komfortabel.

Wer also Wert auf Sicherheit legt und sich beim Musikhören nicht komplett akkustisch von der Außenwelt abkapseln möchte, sollte den Trekz Titanium von AfterShokz also einmal selbst ausprobieren. Ich bin bisher nie mit Kopfhörern auf dem Fahrrad unterwegs gewesen und werde dank des Trekz Titanium bei meinen nächsten Touren endlich mit Musikuntermalung meine Runden drehen.

Gewinnspiel
Wenn Ihr den Trekz Titanium selbst einmal ausprobieren wollt, dann nehmt doch an unserem Gewinnspiel teil. Wir haben von Aftershokz einen Trekz Titanium bekommen, den wir an Euch verlosen dürfen.
Erzählt uns einfach warum für Euch besonders wichtig ist, ein „offenes Ohr“ beim Sport zu haben – entweder per Kommentar unter dem Beitrag oder gern auch bei Instagram oder Facebook.

Den Glückspilz werde ich am 20. August um 12.00 Uhr per Losverfahren ermitteln und über Facebook und Instagram bekanntgeben. Viel Glück!

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Kommentare
16 Antworten zu “Trekz Titanium Knochenschall-Kopfhörer im Test”
  1. Holger D. sagt:

    Das offene Ohr könnte mein Leben verlängern, denn im einsamen Wald erschrecke ich mich so heftig, wenn ein lautloser Senioren-Ebike-Kamikaze angeschossen kommt,während ich meine Motivationsmusik höre, dass mein Herz faz stehen bleibt ;-)

  2. Stephanie sagt:

    Ich finde es mehr als gefährlich zu laufen ohne seine Umgebung wahrzunehmen. Deshalb steck ich immer nur einen stöpsel ins Ohr, was sehr unpraktisch ist!!! Abgesehen davon wäre das auch was für meine kids wenn sie Hörspiele übers handy hören, mich aber trotzdem wahrnehmen sollen wenm ich sie rufe!!

  3. Katrin sagt:

    Liest sich hervorragend….
    Ich bin unter anderem sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs da wäre das äußerst passend …. wichtig !!!
    Versuche zu gern mein Glück
    Bin sehr neugierig darauf
    Liebe Grüße

  4. Miriam sagt:

    Ein offenes Ohr zu haben ist für mich lebensnotwendig. Ziemlich oft kommt es vor das ich Aug meinem Fahrrad mit Kopfhörern sitze (wobei diese oftmals rausfallen) und ich gar nicht wahrnehme wenn jmd mit mir spricht oder ich vorfahre und die Personen hinter mir sich entschieden haben zu rasten bzw. eine andere route einzuschlagen. Aber mit solchen tollen Kopfhörern, bei denen man das normale Hören von dem akustischen aus dem Gerät trennen kann.einfach perfekt und super sicher. Ich bin begeistert und würde mich sehr freuen

  5. Sigrid Singh sagt:

    Auf der einen Art ist ungestört Musik geniessen ja schon toll..doch wenn man nicht hören kann was hinter einem auf dich zugerast kommt, kanns mit dem Leben schnell zuende sein..deshalb würde ich mich RIESIG darüber freuen..danke für die Gewinnchance..
    lg Sigrid Singh

  6. Sven sagt:

    Letztes Jahr habe ich mein Auto verkauft und fahre seit dem alle Strecken in Berlin mit dem Fahrrad. So wie du es beschreibst wären die Kopfhörer also perfekt zum Radfahren geeignet ohne das man von der Umgebung komplett abgekapselt wird.
    Dann würde ich es endlich mal schaffen unterwegs meine ganzen podcast zeitnah durchzuhören

  7. Sanne sagt:

    Beim Joggen auf Feldwegen, auf denen auch Autos fahren, ist es oft sehr praktisch, wenn man die auch schon aus der Ferne hört (und nicht auf den letzten Metern angehupt wird…)

  8. Heinzinger sagt:

    Gerade in der nahenden dunklen Jahreszeit jogge ich in der Dämmerung oder Nachts mit Stirnlampe und Reflexweste. In schwarz gekleidete Radler ohne Licht sind mir ein graus. Wenn ich die trotz Kopfhörern wenigstens hören könnte, dann bliebe mir die ein oder andere Schrecksekunde erspart.

  9. Stephan sagt:

    Endlich nicht mehr wie ein Zombie durch den Park Joggen und dabei fast von Fahrradfahren überfahren zu werden :)

  10. Daniela sagt:

    das offene Ohr ist überlebenswichtig, da es besser ist, wenn man auf Wald-und Feldwegen aufpasst auf rücksichtslose und völlig überforderte Ebike-Senioren.

  11. Sonja sagt:

    damit ich beides genießen kann laufen und meine Musik

  12. Marc sagt:

    Für mich ist es wichtig ein „offenes Ohr“ beim Sport zu haben, weil ich viel Rennrad fahre und die sich von hinten nähernden Autos hören muß, die fahren mich sonst evtl. platt und ich möchte nicht noch dünner werden :D
    Lieben Dank für die tolle Verlosung :)

  13. Anna Schmidt sagt:

    Hallo zusammen,

    ich fahre täglich 25 km mit dem Rad zur Arbeit – und das auch noch aus dem stuttgarter Tal raus. Da macht die Motivation nicht immer mit. Musik (mit ordentlich Bass!) hilft mir da enorm weiter, vor allem im Winter, wennn ich dann auch noch im dunkeln los muss. Leider ist Musikhören auf dem Fahrrad aber so ne Sache. Beide Ohren zu belegen ist einfach nur irre gefährlich, und außerdem auch illegal und nur mit einem Stöpsel im Ohr ist es irgendwie komisch. Mal abgesehen davon, dass mir mein in-ear-Stöpsel dann doch öfter mal raushüpft. Bisher wusste ich gar nicht, dass es sowas, wie die Trekz-Kopfhörer gibt und bin sehr positiv überrascht! Ich würde die Technik wirklich gerne mal testen. Es wäre zu schön mit ordentlicher, musikalischer Begleitung zur Arbeit zu radeln (oder je nach Tagesform auch zu rasen ;)) und dabei nicht meine Gesundheit oder einen Strafzettel zu riskieren!

    Liebe Grüße
    Anna

  14. Harald Frase sagt:

    Hallo zusammen,
    Für mich als nicht mehr sehender ist es besonders wichtig die Ohren frei zu haben. Denn vor allem bei der Navigation in neuer Umgebung muss ich die Umgebung mit meinen anderen Sinnen immer voll wahr nehmen. deshalb ist diese Technik eine wunderbare Sache. Also nicht nur für die, die „sehenden“, die beim laufen bzw. Sport darin ihre Vorteile haben, sondern ins besondere solche wie ich einer bin und trotzdem aktiv sind.
    Harald

  15. Daniel sagt:

    Danke an alle für die Teilnahme. Dietmar hat bei Facebook am Gewinnspiel teilgenommen und darf sich über den Gewinn freuen!

  16. Mike sagt:

    Ist mir wichtig, damit ich beim Rad fahren in der Stadt auch noch mitbekomme, was um mich herum los ist :)

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