Kopfstand lernen mit dem Feetup Kopfstandhocker. Erfahrungen aus dem Test.

Der Kopfstand ist so einer der Punkte auf einer langen Liste von Dingen, die ich in meinem Leben bisher nicht gemeistert habe. Diese Liste arbeite ich oben kontinuierlich ab und eigentlich wäre ich irgendwann ein perfekter Mensch, wenn nicht unten immer neue Themen dazukommen würden. Kaum hat man die ersten Marathons bezwungen, tauchen plötzlich neue Triathlonziele auf der Liste auf. Naja, Ihr kennt das wahrscheinlich.

Jedenfalls hatte ich schon immer Schwierigkeiten mit dem Kopfstand und wenn etwas schwer fällt, beginnt man es bewusst oder unbewusst zu vermeiden, was dann erst recht nicht zu einer Verbesserung führt. Durch meine Crossfitaktivitäten und regelmäßige Yogastunden ist mir das Thema Kopfstand dann wieder vor die Augen gekommen und ich fing an, beim Crossfit mit den Füßen die Wand hochzukrabbeln, um in den Handstand zu kommen. Jetzt am Ende der Laufsaison und in der wettkampffreien Zeit lege ich also los mit Kopfstand, Handstand und dem neuen Überkopf-Lebensgefühl.

Mein Geheimtrick auf dem Weg zu meinem Ziel, ist der Kopfstandhocker, auf den ich schon lange ein Auge geworfen hatte. Denn mein Problem beim Kopfstand ist nicht die Muskulatur oder die Beweglichkeit, sondern es ist eine Art Angstbarriere im Kopf, die ich schwer gelöst bekomme. Es ist dieses wackelige Gefühl und die Sorge, daß man gleich unglücklich umkippt und sich verletzt. Und die Sorge ist nicht ganz unbegründet, denn beim klassischen Yoga-Kopfstand ist ein sorgsames Training erforderlich, um die Übung sauber und ohne Verletzungen auszuführen. Mal eben Zuhause mit einem Buch oder Youtube-Video trainieren, ist da eher nicht ratsam, gerade weil die wenigsten von uns über einen gepolsterten Trainingsbereich verfügen, also zumindest ich nicht.

Diese ganzen Sorgen und Problemchen eliminiert der Kopfstandhocker von Feetup für mich und erlaubt es auch alleine zu trainieren und eine saubere Ausführung zu erlernen, bevor man sich dann an komplexere Übungen am Kopfstandhocker wagt oder an den Kopfstand ohne Hocker. Der Kopfstandhocker ist eigentlich recht simpel aufgebaut. Zwischen zwei Bügeln wird ein Polsterkissen angeschraubt, daß eine halbkreisförmige Ausbuchtung für den Kopf hat und auf dem die Schultern gestützt werden, während man den Kopfstand macht. An den Bügeln kann man sich einwandfrei festhalten und bekommt dadurch eine sehr stabile Grundposition.

An den Füßen des Kopfstandhockers sind übrigens kleine Gummifüßchen, die dafür sorgen, daß nichts verrutschen kann und der Hocker fest and Ort und Stelle bleibt. Überhaupt ist der Feetup Kopfstandhocker wirklich solide gearbeitet und macht nicht nur vom eleganten Design her eine gute Figur. Auch wenn ich mit meinen mehr als 80 Kilo und deutlich über 1,80cm Körpergröße einen Kopfstand auf dem Hocker mache, steht alles fest wie in Stein gemeißelt und der Hocker gibt nicht mal ein kleinstes Geräusch von sich.

feetup-kopfstandhocker-uebungen

Wie schon beschrieben, löst der Kopfstandhocker damit mein „Vertrauensproblem“, daß ich beim Kopfstand habe und man kommt ziemlich leicht in seinen ersten Kopfstand, wenn man eine einigermaßen trainierte Körpermitte hat. Ich war schon fast ein bisschen überrascht, wie leicht das geht. Zunächst positioniert man sich wie ein Tisch auf allen Vieren vor dem Hocker und steckt seinen Kopf in die gepolsterte Mulde und wechselt dann in eine Art Winkel, vergleichbar wie der herabschauende Hund beim Yoga. Nur das man sich mit den Händen an den Bügeln des Hockers festhält. Mit einem kleinen Schwung richtet man sich jetzt in die halbe Kopfstandposition auf, wobei man die Beine noch angewinkelt lässt. Sobald man sich ausbalanciert hat, streckt man die Beine aus und fertig ist der erste Kopfstand!

Auch das Absteigen aus dem Kopfstand ist einfach, weil man einfach den gleichen Vorgang rückwärts abwickelt. Wobei ich weiter Hilfe benötige, ist die Ausrichtung im vollen Kopfstand, weil mein Körpergefühl irgendwie noch nicht korrekt „geeicht“ ist. Ich kann wie beschrieben ganz problemlos den Kopfstand machen, aber was sich für mich wie ein kerzengerader Kopfstand anfühlt, ist in Wirklichkeit ein schiefer Kopfstand der zwar gerade gestreckt ist, sich aber schräg nach hinten neigt, wie der schiefe Turm von Pisa. Wenn ich meine Beine dann so schieben lasse, daß es wirklich senkrecht ist, fühlt es sich für mich an, wie als wenn ich zur anderen Seite schief bin. Vielleicht fehlt hier einfach noch die Übung, bis ich dieses richtige Kopfstandgefühl entwickle.

Der Kopfstandhocker wird übrigens zusammen mit einem Übungsposter geliefert, daß noch viele andere Übungen mit dem Hocker zeigt. Der Hocker zeigt sich dabei als überraschend vielseitiges Trainingsgerät, weil man weit mehr damit machen kann, als „nur“ Kopfstand.

Für mich ist der Kopfstandhocker aber eine absolute Erleuchtung, weil ich damit so extrem schnell und leicht den „Knoten im Kopf“ gelöst habe und auf dem Weg zum Abhaken des Punktes „Kopfstand“ auf meiner Liste bin. Wenn Ihr also noch Leute kennt, die auch Probleme mit dem Kopfstand haben oder selbst nicht richtig vorankommt, dann probiert es mit einem Kopfstandhocker. Den FeetUp kann man direkt über die Herstellerseite feetup.eu bestellen oder über Amazon. Bei Instagram und Youtube gibt es noch viele neue Übungen mit dem Feetup zu entdecken, die teilweise auch direkt von der Community an FeetUp-Besitzern entwickelt wurden. Wenn ich noch etwas weiter im Training bin, gibts von mir dann auch mal ein Video dazu.

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Kommentare
2 Antworten zu “Kopfstand lernen mit dem Feetup Kopfstandhocker. Erfahrungen aus dem Test.”
  1. FeetUp sagt:

    Lieber Daniel,

    vielen Dank für deinen schönen Bericht, freut uns sehr, dass du nun die Freude am Kopfstand mit dem FeetUp entdecken kannst :-)

    Happy FeetUpping,

    dein FeetUp Team

  2. Daniel sagt:

    Vielen Dank! Der FeetUp ist auch bei meinen Freunden und der Familie sehr beliebt. Jeder der den bei mir sieht, will sofort den Kopfstand ausprobieren.

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