Wie wird man Fitnesstrainer? Reicht eine Online Trainer Lizenz (OTL) als Personal Trainer?

Im Sport und Gesundheitsbereich ist der Fitnesstrainer ein angesehener Berufszweig, der zunehmend an Präsenz gewinnt. Hierbei hat ein Fitnesstrainer vielfältige Wirkungskreise und betreut Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Demnach erfordert die Ausbildung mehr als nur eine ausgeprägte Sportaffinität. Viel eher gehören körperliche Fitness, anatomisches Fachwissen und Kenntnisse im Ernährungswesen ebenso zu den Leitgedanken dieser Tätigkeit wie Engagement, Disziplin und Einfühlungsvermögen.
Ein komplexes Zusammenspiel, welches nur mithilfe einer versierten Ausbildung erlernt werden kann. Darum muss jeder, der als Fitnesstrainer arbeiten will, einen entsprechenden Bildungsgang absolvieren. Der beinhaltet drei Lernstufen mit unterschiedlichen Anforderungen und hat die Aufgabe, jeden mit der nötigen Qualifikation auszustatten. Dabei beginnt die Ausbildung mit der Wissensvermittlung in grundlegenden Schwerpunkten.

Fitnesstrainer mit C-Lizenz – Basiswissen als Start der erfolgreichen Karriere
Innerhalb der Lehrkurse zu einem Fitnesstrainer ist die C-Lizenz die erste Etappe des Lernspektrums. Damit Personen aber überhaupt für den Beruf infrage kommen, wäre ein Realschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung sinnvoll, ist aber nicht erforderlich. Außerdem müssen Bewerber das 16. Lebensjahr vollendet haben und über die körperlichen sowie geistigen Voraussetzungen verfügen. Alternativ können Minderjährige eine Trainerlizenz ebenso erwerben, benötigen aber das Einverständnis der Eltern.
Darauf aufbauend umfasst die C-Lizenz den Einstieg in die praktische Anwendung der gängigsten Trainingsgeräte für den Ausdauer- und Kraftsport. Schließlich sollen die Anfänger lernen, welche Muskelgruppen an dem jeweiligen Fitnessgerät gestärkt werden können. Hierbei beginnt ebenfalls das Lernprogramm für Zirkel- sowie Stationstraining und die Teilnehmer erhalten eine erste Einweisung in die Funktionsgymnastik. Insbesondere bei der Theorie wird deutlich, dass sich eine Fitnesstrainerausbildung als ganzheitliches Konzept versteht, was ein breit gefächertes Wissensgebiet abdecken soll. So stehen Grundlagen über die Anatomie, das Herz-Kreislauf-System und die gesunde Ernährung im Vordergrund. Am Ende ist jeder Interessent mit bestandener C-Lizenz fähig, einem Fitnesstrainer zu assistieren und kann den nächsten Schritt der Ausbildung beginnen.

Fitnesstrainer mit B-Lizenz – Kombination aus Fachkenntnissen und praxisnahen Erfahrungen
Wer beabsichtigt, seine Trainerarbeit selbstständig auszuüben, sollte die B-Lizenz erwerben, da viele Fitnessstudios und natürlich auch potentielle Personal Trainer Kunden, einen Nachweis über die fachliche Qualifikation bevorzugen. An einem Lehrgang können alle teilnehmen. Es ist kein Ausschlusskriterium, wenn jemand noch nicht 18 Jahre alt ist, Ausbildung oder Realschule noch nicht abgeschlossen hat oder nicht die C-Lizenz besitzt. Grundsätzlich kann erst einmal jeder teilnehmen, bei Teilehmern unter 18 Jahren wird aber eine Zustimmung der Eltern benötigt.

Daraufhin wird der Wissensstand in Bezug auf den Körper-Aufbau, die Trainingslehre und die Physiologie erweitert, während der korrekte Einsatz von Kurzhanteln zum Lernabschnitt der A-Lizenz gehört und die B-Lizenz mehr auf das Gerätetraining fokussiert ist. Obendrein tritt erstmals die Sportmedizin in Erscheinung, denn Fitnesstrainer müssen auch fähig sein, Fehlbelastungen, eine falsche Körperhaltung oder ein Ungleichgewicht der Muskulatur rechtzeitig deuten und therapieren zu können. Zudem erfahren die Absolventen, wie sie künftig neue Kunden in das Training einweisen und jenen mittels zuverlässiger Auswertung der gesundheitlichen Vorgeschichte ein effektives Fitnessprogramm erstellen. Nach bestandenem Lehrgang ist jeder mit den zentralen Kenntnissen ausgestattet, die er für die A-Lizenz braucht.

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Fitnesstrainer mit A-Lizenz – Fundierte Ausbildung für professionelle Sportlerbetreuung
Wenn ein Interessent die A-Lizenz erhält, hat er alle notwendigen Prüfungen abgelegt, die ein kompetenter Fitnesstrainer vorweisen muss. Die Ausbildung steht grundsätzlich jedem offen, egal ob er volljährig ist, die Schule oder einen Berufsweg abgeschlossen hat. Auch die beiden Vor-Lizenzen und 160 Stunden Praktikumserfahrung sind keine zwingenden Voraussetzungen.
In diesem Bereich der Unterweisung werden hauptsächlich das Ausdauertraining, der Umgang mit Lang- sowie Kurzhanteln, Kraftsport und die Ausarbeitung von Fitnessplänen für fortgeschrittene Leistungssportler behandelt. Gleichzeitig ist der medizinische Aspekt von Bedeutung und es wird verstärkt die Prävention von körperlichen Problemen gelehrt, genau wie wertvolle Rehabilitationsmaßnahmen nach Erkrankungen und operativen Eingriffen. So spielen Therapieformen bei Wirbelsäulen- und Kniebeschwerden, die Überprüfung der Muskelfunktion und die Rückenschule eine tragende Rolle.
Ziel ist es, die Bewerber auf das Berufsleben vorzubereiten, damit sie im Gesundheitswesen arbeiten sowie fitnessaffine Anfänger oder Profisportler betreuen können. Die einzelnen Lehrgänge müssen selbst finanziert werden, es besteht aber die Möglichkeit einer Förderung. Zugleich sollte jeder Absolvent eine Grundvoraussetzung mitbringen: Die Freude am Umgang mit Menschen.
Somit wird er durch eine Ausbildung zum Fitnesstrainer einen nachhaltigen Beitrag zu der Gesundheit vieler Kunden leisten.

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Wie kann man die Fitnesstrainerausbildung absolvieren?
Die Ausbildung zum Fitnesstrainer, um später beispielsweise auch als Personal Trainer arbeiten zu können, kann man auf verschiedene Weise durchführen. Einerseits gibt es bundesweit Anbieter, bei denen man entweder in Kompaktkursen oder in einzelnen Kursen parallel zum Beruf die Trainerlizenzen erwerben kann. Die flexibelste Möglichkeit eine Trainerlizenz zu bekommen, sind aber Online-Kurse, wie sie beispielsweise OTL anbietet. Denn bei Online Trainer Lizenzen arbeitet man sich zunächst durch einen theoretischen Teil, den man ganz flexibel das Tempo des Onlinetrainings bestimmen kann, bevor es ebenfalls online zu einer ersten Zwischenprüfung geht. Danach kann man die Präsenztage bei verschiedenen Partnern bundesweit absolvieren und seine Prüfung ablegen. Die meisten schaffen das sogar in knapp einem Monat. Neben der Flexibilität spricht vor allem der Preis für die Online Trainer Lizenzen, da man dort bei Preisen ab 649€ teilweise bis zu 50% weniger zahlt, als bei klassischen Trainings. Die Trainerlizenzen sind aber ebenfalls stattlich geprüft und vermitteln seriös die Trainingsinhalte.

Alternativ zu den Trainerlizenzen gibt es die Möglichkeit eine dreijährige Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann bzw. zur Sport- und Fitnesskauffrau zu absolvieren mit einem entsprechenden Ausbildungsbetrieb.

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