SKINS K-Proprium Compression Tights im Test – Erfahrungen mit den neuen Kompressionshosen

Skins hat sich in den letzten Jahren als Hersteller von innovativer und technisch herausstechender Kompressionsbekleidung einen Namen gemacht und besonders die warmen A200 Kollektionsteile sind bei mir aufgrund der guten Erfahrungen aus meinem Test im Herbst und Winter oft im Einsatz.

Als mich Skins eingeladen hat, mir die neue SKINS K-Proprium Serie schon vor dem offiziellen Launch für einen Test einmal genauer anzusehen, war ich sehr gespannt, denn SKINS hat bei K-Proprium wieder eine echte technische Innovation am Start. Bei der SKINS K-Proprium Compression Tight wurden die Konzepte der graduellen Kompression und die des Kinesio-Tape miteinander verschmolzen.

Das Konzept der graduellen Kompression bedeutet eine angepasste Kompression für die verschiedenen Körperzonen. Während einfache Kompressionsprodukte durch Form und Material eher zufällig stark in den verschiedenen Muskelbereichen komprimieren, so ist durch die aufwändigere Konstruktion und den Einsatz verschiedener Materialien und eine exaktere Größenauswahl beim Kauf, bei SKINS die Kompression an den jeweiligen Muskel bzw. die Körperzone angepasst und eng die Beweglichkeit nicht ein – trotz einer optimalen Kompression.

Zusätzlich zur Kompression sind in die SKINS K-Proprium Compression Tights noch Proprioceptive Power Bands in relevanten Zonen eingearbeitet worden. Diese wirken sich vor allem auf die Propriozeption aus, also das unterbewusste Körpergefühl, daß unserem Körper Informationen zu Lage und Funktion der verschiedenen Muskelgruppen zurückspielen und somit auch Ermüdung signalisieren. Die Proprioceptive Power Bands sind vergleichbar zu Kinesiotapes und sind aber gleich in die Tights eingearbeitet. Diese umhüllen vor allem die unteren Körpermuskelgruppen, die am meisten zum Laufen, Springen und Drehen verwendet werden und geben ihnen eine zusätzliche Stützung, die sie benötigen, um aktiviert zu bleiben und die, Bewegung für längere Zeit kontrollieren zu können. Dadurch wird die Ermüdung verzögert, so dass man länger und mit einer höheren Intensität trainieren kann.

Insgesamt werden in der SKINS K-Proprium Compression Tights fünf verschiedene technische Gewebe eingesetzt, um die unterschiedlichen Kompressionsstufen und Propriozeptionseffekte zu erreichen. Darüber hinaus sorgt ein ergonomisch geformter Bund für eine zusätzliche Rückenlehnenstabilität und Rückenabstützung. Wie man es heutzutage erwartet, sind die Materialien natürlich für den Feuchtigkeitsabtransport optimiert, schützen bis zu Lichtschutzfaktor 50 vor UV-Licht und sorgen mit Reflektionselementen für Sicherheit in der Dunkelheit.

Ich habe die SKINS K-Proprium Compression Tights sowohl bei einem Funcional Training Workout mit dem Slings Trainer auf dem Sportplatz ausprobiert und war auch für einen Trainingslauf über 22 Kilometer mit den neuen Tights unterwegs. Zunächst muss man sagen, daß man die Komplette 3D-Körpervermessung, die zum Schnitt der Tights geführt hat, eine wirklich optimale Passform erzeugt. Allerdings ist das Anziehen der Tights schon die erste sportliche Herausforderung, denn durch den hohen Kompressionsgrad erinnert das Anziehen ein wenig an das Anziehen von Kompressionsstrümpfen. Aber es lohnt sich, denn schliesslich geht es ja um die sportliche Performance und nicht um den Komfort beim Anziehen.

Das Design der SKINS K-Proprium Compression Tights gefällt mir übrigens auch sehr gut, da es einen guten Mittelweg zwischen einer langweiligen Standardfarbe und einem superauffälligen, knalligen Design darstellt. Wie schon gesagt, sitzt die SKINS K-Proprium Compression Tights perfekt und bleibt auch bei intensiven Bewegungen stets an der richtigen Position. Wer also viel mit Crossfit oder Functional Workouts zu tun hat, kann das zurechtzuppeln der Tights nach Burpees, Boxjumps und Co. mit dieser Tights abhaken, weil einfach nichts verrutscht. Die propriozeptären Eigenschaften waren für mich bei den HIIT-Workouts schwer auszumachen. Ich denke dafür sind die Einheiten zu kurz und man ist so mit sich selbst und den Übungen bei der extrem hohen Belastung beschäftigt, daß es auch schwerfällt diese Effekte sofort wahrzunehmen.

Anders war es bei meinem langen 22km-Lauf, bei dem ich einen deutlich besseren Lauf hatte als die Tage davor und danach. Während ich sonst eher mit einer Zeit von rund 5:30min pro Kilometer unterwegs war, konnte ich auch über die längere Distanz ein deutlich höheres Tempo halten. Ich habe persönlich noch keine Erfahrungen mit Kinesiotapes gemacht, aber besonders bei langen Läufen kommt mir die Kompression zugute und die Kombination mit den Proprioceptive Power Bands scheint noch einen zusätzlichen stimulierenden Effekt zu haben.

Ich bin gespannt, ob dieser Effekt der SKINS K-Proprium Compression Tights auch bei meinen nächsten Trainingseinheiten wieder so deutlich auffällt. Allein von dem Aufwand, den SKINS in die Entwickung, Konzeption und Umsetzung dieser Tights gesteckt hat und wie sich die Tights anschliessend im Training darstellt, würde ich sagen, daß es eine der besten Kompressionstights ist, dich ich bisher kennengelernt habe, wenn nicht sogar die Beste. Aber bis ich mich entgültig festlege, drehe ich noch ein paar Longruns damit!

Alle weiteren Details zu den neuen SKINS K-Proprium Compression Tights findest Du direkt bei Skins und meine Updates zu den Trainings damit, gibt es wieder bei Instagram und Facebook!

P.S. Bei den Schuhen auf den Bildern handelt es sich um die genialer Weise farblich super passenden Ultra Boost.

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