Fitbit Charge 2 im Test. Erfahrungen mit dem Fitnessarmband Bestseller

Der Fitbit Charge gehört zu den absoluten Dauerbrennern und der den Fitnessarmbändern und so ist es wenig überraschend, daß ich mir den rundumerneuerten, aktualisierten Activity Tracker für einen Test besorgt habe. Wobei die Bezeichnungen Fitnessarmband oder Activity Tracker eigentlich garnicht mehr korrekt sind, denn seitdem 2012 mit dem Fitbit Ultra ich meine erstes Fitbit in den Händen hielt, haben sich die Geräte zu praktischen Helfern für einen gesunden Lebensstil entwickelt, die uns rund um die Uhr begleiten, analysieren und coachen.

Eigentlich soll man ja nicht vorgreifen, aber ich bin mit dem Fitbit Charge 2 wirklich super zufrieden und habe eine der längsten Beziehungen, die ich je zu einem Tracker hatte. Normaler Weise teste ich die Geräte nur für ein paar Wochen, um mir ein Urteil bilden zu können und Praxis-Erfahrungen zu sammeln, aber die FitBit Charge 2 begleitet mich nun schon seit mehr als zwei Monaten rund um die Uhr und das wird wohl auch erstmal so bleiben.

Doch woher kommt diese Begeisterung? Zunächst finde ich, daß Fitbit mit Größe und Design ein wirklich toller Kompromiss gelungen ist. Die Fitbit Charge 2 ist einerseits noch so klein und leicht, daß man sie angenehm und unauffällig tagtäglich tragen kann und sie auch noch unter dem Hemdärmel verschwindet, wenn man sie nicht jederzeit präsentieren will. Trotzdem ist mit dem superklaren, hellen OLED-Display, dem Herzfrequenzmesser und den weiteren Sensoren jede Menge Technik auf engstem Raum verbaut, die ein sehr breites Anwendungsspektrum ermöglicht. Auch auf die Akkulaufzeit wurde besonders wert gelegt und die ist mit bis zu 5 Tagen sehr komfortabel. Für den Tragekomfort und modische Akspekte, lassen sich bei der Fitbit Charge 2 auch sehr einfach die Bänder tauschen, so daß man einerseits aus verschiedenen Armbandlängen wählen kann (ich trage L) und auch schicke Lederarmbänder verwenden kann.

Wie immer gibt es die klassischen Funktionen eines Fitbit, wie die automatische Aufzeichnung aller Tagesaktivitäten und die Dokumentation des Schlafes. Eine tolle Erweiterung ist auch die kontinuierliche Erfassung der Herzfrequenz über den auf der Unterseite eingebauten Sensor, weil sich daraus viel bessere Erkenntnisse zum Schlaf und der Fitness ziehen lassen. So wird beispielsweise das Cardio Fitnesslevel errechnet und in der App dargestellt und mit Vergleichswerten in der gleichen Altersgruppe im gleichen Geschlecht abgeglichen. So, kann man auf einen Blick sein aktuelles Fitnesslevel sehen und stellt so wie ich fest, daß ich für den Jahresbeginn zwar gut unterwegs bin, aber noch einiges an Luft nach oben ist.

Eine schöne Funktion finde ich auch die automatische Erkennung und Erfassung verschiedener Sportarten. Wenn man Laufen, Schwimmen oder Radfahren geht, muss man sich nicht erst durch irgendwelche Menüs klicken, sondern die Fitbit Charge 2 erkennt automatisch die Sportart und beginnt automatisch mit der Trainingserfassung. Die Liste der durch SmartTrack unterstützten Sportarten ist übrigens üppig und es wirklich fast alles dabei von Fitness bis Zumba. Wer es ganz genau haben möchte und auch seine gelaufenen oder gefahrenen Routen sehen möchte, kann auch mit der Charge 2 auf das GPS des gekoppelten Smartphones zurückgreifen, um das Tracking noch präziser zu machen.

Neu bietet die Fitbit Charge 2 jetzt auch geführte Atemübungen an, um in stressigen Situationen einfach mal für ein paar Minuten runterzukommen und zu entspannen. Über Benachrichtigungen und Alarme kann man sich auch von der Charge 2 informieren lassen, wenn man zu lange inaktiv ist und sich wieder etwas bewegen sollte. Ich finde das ziemlich hilfreich, weil es mir recht wenig nutzt, wenn ich bei Büroschluss merke, daß mir noch 5.000 Schritte zum Tagesziel fehlen, denn dann wäre eine größere Aufholjagd in Form eines längeren Laufs oder Spaziergangs nötig, während ich tagsüber mit kleinen Gängen schnell auf mein Stundenziel komme und schnell ausgleichen kann, wenn ich zurück liege.

Auch die Integration mit der FitStar App wurde weiter verbessert und dadurch können jetzt bei FitStar spezifischere Trainings empfohlen werden, die auf die Gesundheitsdaten und Fitnesslevels der Charge 2 abgestimmt sind. Die FitStar App kann man sich übrigens auch separat herunterladen, wenn man keinen Fitbit Tracker hat und noch auf der Suche nach einer App mit Trainingsplänen ist. Übrigens lassen sich auch direkt über die Fitbit App und die Charge 2 Intervalltrainings programmieren, so daß man dann über die Charge 2 alarmiert wird bei jedem Wechsel zwischen Belastungsphase und Entlastungsphase der Trainingseinheit.

Im Alltag hat sich bei mir übrigens auch bewährt, daß die Charge 2 wasserabweisend ist und man sich nach dem Sport mit der Charge 2 unter die Dusche stellen kann. Ein weiteres praktisches Detail sind die smarten Funktionen, die auf Anrufe hinweisen oder bevorstehende Meetings. Gerade die Meeting-Erinnerungen, die bei mir 15 Minuten vor dem Start erscheinen, finde ich praktisch.

Wie ich ja schon zu Anfang verraten habe, bin ich mit der neuen Fitbit Charge 2 wirklich zufrieden, weil sie einen sehr breiten Funktionsumfang, schlankes, leichtes Design, komfortablen Tragekomfort und eine lange Akkulaufzeit zu einem sehr fairen Preis bietet. Für meine spezielleren Marathontrainings verwende ich zwar zusätzlich eine klassische GPS-Sportuhr (da ich nicht gerne mit Smartphone laufe), aber für Einsteiger, die generell mehr über ihren Körper erfahren, gesunder leben und mit der Trainingserfassung beginnen wollen oder wer sowieso mit dem Smartphone unterwegs ist die Fitbit Charge 2 perfekt. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 159,90€ und bei verschiedenen Händlern gibt es auch immer wieder mal spezielle Aktionen mit einem noch besseren Preis.

Für mich ist die Fitbit Charge 2 vor allem als 24-Stunden Tool im Einsatz, mit dem ich den Einfluss von Schlaf, Ernährung, Gewicht und Stress auf meine Trainingsleistungen überwachen kann und über die Aria Waage und die Fitbit App einen Komplettüberblick über meinen gesamten Gesundheitszustand bekomme. Mehr zur Fitbit Charge 2 findet Ihr direkt bei Fitbit.

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