Nike Hijab Pro – Nike supportet muslimische Sportlerinnen

Nike, der weltgrößte Sportartikelhersteller, hat nun mit dem „Nike Pro Hijab“ für Furore gesorgt. Mit dem „Pro Hijab“ sollen endlich auch muslimische Mädchen und Frauen zum Sport animiert werden. Schlussendlich haben viele muslimische Sportlerinnen einen Wettbewerbsnachteil, wenn sie das traditionelle Kopftuch tragen. Kopftücher, die extra für den Sport geschaffen wurden, sind Mangelware. Nun hat Nike reagiert und vergangenen Mittwoch den „Nike Pro Hijab“ präsentiert. Dabei handelt es sich um ein spezielles Kopftuch für muslimische Athletinnen. Das Produkt besteht aus einem dehnungsfähigen und leichten Material, das problemlos über den Kopf der Athletin gezogen werden kann. Der „Pro Hijab“ kann ab dem Frühjahr 2018 gekauft werden. Derzeit sind die Farben Grau, Dunkelblau und Schwarz geplant.

 

 

Nike plant die Eroberung des arabischen Markts
Nike will nun den arabischen Markt erobern. Der amerikanische Konzern präsentierte vergangenen Mittwoch den „Nike Pro Hijab“. Ein besonderes Produkt, das direkt am Weltfrauentag vorgestellt wurde. Nun sollen auch muslimische Athletinnen an diversen Wettbewerben teilnehmen können; bislang klagten die Frauen immer wieder über Wettbewerbsnachteile, die sie durch das gewöhnliche Kopftuch hinnehmen mussten. Zahra Lari, eine Eiskunstläuferin aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, präsentierte den „Nike Pro Hijab“ erstmals auf Instagram. Zahra Lari ist 21 Jahre alt und war die erste Frau, die den „Nike Pro Hijab“ testen durfte. Lari, die bei Nike unter Vertrag steht, gilt als Zukunftshoffnung des Landes; sie wird bei den olympischen Winterspielen 2018 (Pyeongchang/Südkorea) zu sehen sein.

Der „Pro Hijab“ kommt im Frühjahr 2018
Nike setzt beim „Nike Pro Hijab“ auf atmungsaktiven Polyester, sodass Wettbewerbsnachteile der Vergangenheit angehören. Des Weiteren will der US-Konzern auch ein gesellschaftliches Zeichen setzen. Ab dem Frühjahr 2018 sollen noch mehr muslimische Mädchen und Frauen zum Sport animiert werden. Die Kopfbedeckung wird bereits seit über einem Jahr geplant. Es waren, so Nike, „die klagenden Athletinnen, die immer wieder sagten, sie würden sich ein Kopftuch wünschen, mit dem sie keine Wettbewerbsnachteile hatten“; Nike reagierte und schuf den „Nike Pro Hijab“, der wie eine zweite Haut sei.

Präsentation am Weltfrauentag
Der US-Konzern hat schon seit längerer Zeit ein paar Geschäfte im mittleren Osten und zudem auch eine eigene arabische Trainings-App programmiert, sodass der „Nike Pro Hijab“ nur ein weiterer Schritt ist, um den arabischen Markt zu erobern. Experten gehen davon aus, dass der arabische Markt – bis zum Jahr 2020 – in etwa 5 Billionen US-Dollar wert sein könnte. Doch Nike ist nicht der erste Konzern, der eine Kopfbedeckung für muslimische Athletinnen entwarf. Es gab bereits schon mehrere Athletinnen, die mit speziellen Kopfbedeckungen zu sehen waren. Doch Nike hat – gegenüber den anderen Herstellern – einen enormen Vorteil: Nike ist nicht nur der bekannteste Sportartikelhersteller, sondern hat zudem mit der Präsentation am Weltfrauentag auch den Nagel auf den Kopf getroffen.

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