Rumble Roller Beastie Bar – Neuheit für Faszien und Bindegebe Massage und Übungen

Ich habe ja schon öfters über den Sinn von Faszienmassage und der Lockerung von verklebtem Bindegewebe geschrieben und die klassischen Schaumroller von Blackroll und anderen Firmen gehören bei den meisten Sportlern ja mittlerweile zur Standardausrüstung.

Die klassischen Schaumroller haben aber einen relativ begrenzten Einsatzumfang und gerade bei punktuellen Anwendungen stösst man mit den breiten, großen Rollen an seine Grenzen. Also habe ich mich wiedereinmal umgeschaut und bei Affenhand eine spannende Neuheit gefunden. Es handelt sich dabei um die Beastie Bar von Rumble Roller.

Was ist die Rumble Roller Beastie Bar?
Bei der Beastie Bar handelt es sich um einen Massagestab auf den zwei ziemlich feste, bewegliche Noppenbälle dicht nebeneinander montiert sind. Zusätzlich wird die Beastie Bar mit zwei kleinen Halterungen geliefert, mit der man die Beastie Bar entweder auf den Boden stellen kann oder auch an die Wand montieren. Durch diese Bauweise ergeben sich viele neue Anwendungsmöglichkeiten, die bei mir die Blackroll ergänzen und teilweise auch ersetzen.

Die beiden Noppenbälle sind, wie schon erwähnt, aus einem ziemlich festen Gummimaterial und geben nur relativ wenig nach. Die Oberfläche ist mit kleinen Gummikegeln bestückt, die für einen intensiven Massageeffekt sorgen. Wer also eher auf softe Massagen steht, wird mit der Beastie Bar nicht glücklich werden.

Was kann die Rumble Roller Beastie Bar?
Die Beastie Bar kann sehr gut mit beiden Händen an den Griffen, vergleichbar mit einem Nudelholz, geführt werden und eignet sich sehr gut um beispielsweise die Beine, speziell die Oberschenkel und Waden zu massieren. Durch die vielen kleinen und ziemlich harten Gumminoppen wird sehr schnell eine sehr intensive Massage erreicht und man kann den Druck und die Intensität sehr gut dosieren. Besonders verhärtete Gewebezonen kann man mit der Beastie Bar auch sehr gut lokalisieren und dann gezielt nachbearbeiten. Hier greift das Motto „Viel hilft viel“, also immer rein mit den kleinen Gumminoppen in die betroffenen Regionen.

Besonders gut gefällt mir die Beastie Bar auch für die Anwendung am Rücken, weil man genau die beiden Muskelstränge neben der Wirbelsäule erwischt und sich keine Sorgen machen muss, daß man die Wirbel selbst erwischt, so wie es passieren kann, wenn man mit dem Rücken auf der Blackroll liegt. Für die Rückenmassage kann man einfach mit beiden Händen hinter den Rücken greifen oder man befestigt die Beastie Bar auf dem Boden und rollt in Blackroll-Manier über die beiden Triggerbälle. Auch bei der Rückenanwendung lassen sich individuelle Schmerzpunkte gut lokalisieren und durch die Noppen gezielt nachbearbeiten.

Eine weitere schöne Anwendungsvariante ist die Massage im Nacken und auf der Schulter. Hier kann man allein arbeiten – noch besser ist es aber mit einem Partner. Besonders für Läufer ist auch die Massagemöglichkeit der Fußsohlen, die man mit der in den Halterungen auf dem Boden befestigten Beastie Bar sehr schön hinbekommt. Ich habe hier eine kleine Playlist erstellt, die einen ersten Einblick in die Vielseitigkeit der Anwendungsmöglichkeiten gibt:

Neben der Vielseitigkeit der Einsatzmöglichkeiten und der Möglichkeit die Schmerzpunkte besser lokalisieren und lokal behandeln zu können, ist das Thema Mobilität ein riesiger Vorteil der Beastie Bar. Wer von Euch schon mal mit einer Blackroll verreist ist, oder eine davon mit zum Training nimmt, weiß wovon ich rede. Die Beastie Bar passt in jede Sporttasche und jeden Sportrucksack und kann daher problemlos mitgenommen werden, um sich vor dem Training mit einer leichten Massage aufzuwärmen oder nach dem Training die Faszien zu behandeln. Auch den Preis finde ich für das Gerät durchaus vertretbar.

Für mich ist die Beastie Bar jedenfalls eine tolle Ergänzung beim Faszientraining und zur Unterstützung der Regeneration. Zu bekommen ist die Beastie Bar bei Affenhand.

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Kommentare
2 Antworten zu “Rumble Roller Beastie Bar – Neuheit für Faszien und Bindegebe Massage und Übungen”
  1. Martin sagt:

    Oh, Sh.. – das sieht ganz schön heftig aus! :D

  2. Daniel sagt:

    Hilft, aber. Und man kann ja selbst entscheiden wie stark man aufdrückt.

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