asics Gel Noosa FF im Test. Erfahrungen mit dem Triathlon-Laufschuh für Herren

Der asics Noosa FF ist das neue, schnelle Geschoss für Triathleten der Japaner und reiht sich in die asics Noosa TRI-Serie ein, und wird von manchen
Händlern auch als asics Noosa TRI 12 geführt. Ich habe mir den nicht nur optisch aufregenden Triathlonschuh für einen Test besorgt und kann Euch jetzt ein wenig von meinen Erfahrungen mit dem neuen Noosa FF berichten.

Schon auf den ersten Blick fällt das neue Design des Noosa FF auf, daß angenehm aus dem klassischen asics-Designkonzept heraussticht. In der Farbvariante Black/Gold Fusion/Red Clay hat man sich an der explosiven Kraft des Feuers orientiert, wie man an der flammenartig gestalteten Sohle und dem explodierenden Stern auf der Schuhseite sehen kann. Obwohl der Schuh sich ein wenig abhebt, finde ich das Design sehr harmonisch und auch nicht zu aufdringlich. Insgesamt ist es schon fast ein wenig sneakerartig und wirklich eine Runde Sache.

Beim Obermaterial wurde ein sehr dünnes, netzartiges und nahtloses Mesh-Gewebe verwendet, daß im Vorderfußbereich wirklich exzellente Durchlüftungseigenschaften hat. Im Bereich des Mittelfußes ist das Material durch eine innenliegende Textilbahn zusätzlich verstärkt worden und wird im Bereich des Knöchels und Hackens durch eine zusätzliche Polsterung unterstützt. Zusätzlich sind an der Zehenspitze, dem Seitenbereich und dem Bereich der Schnürsenkelösen zusätzliche gummierte und verstärkte Zonen aufgearbeitet, die mit diesem California Slip Lasting-System mehr Halt geben sollen und vor Stößen schützen. Die Fersenkappe ist sehr stabil gestaltet und überraschend weit in Richtung Schuhmitte erweitert. Zusammen mit der Option zur Marathonschnürung hat man im Noosa FF einen sehr stabilen Stand und bekommt über das flexible Meshmaterial am Vorderfuß aber trotzdem einen guten Bewegungsspielraum beim Laufen. Die Lasche am Hacken erleichtert das schnelle Anziehen und kann in der Wechselzone die Nerven schonen, weil man schnell in den Schuh hineinrutschen kann.

Mit einem Gewicht von nur 255g ist der Schuh angenehm leicht und die Sprenung von 10mm unterstreicht die Geschwindigkeitsambitionen des Schuhs. Die Sohle ist vorn auf relativ weit hochgezogen und kann dabei auch bei extremem Vorderfußlauf gut performen. Im Bereich des Hackens ist der Noosa FF mit der GEL-Dämpfung für einen schnellen Neutralschuh immer noch sehr angenehm gedämpft und nimmt dankbar die Erschütterungen auf und entlastet damit den Läufer. Die eingearbeitete Propulsion-Trusstic-Technologie, die durchgehende Flytefoam-Mittelsohle und ein Stabilisator in der Mittelsohle unterstützen den Läufer anschließend bei der Energierückgewinnung und beim weiteren Abrollen und Abdruck in der Lauftechnik. Durch das IGS (Impact Guidance System) passt sich der asics Noosa FF auch noch individueller auf den jeweiligen Läufer an.

Speziell für Triathleten ist aber die Sohle interessant, da da die Kombination aus der Grip-Außensohle im Vorderfußbereich zusätzlich mit einer Zone aus Wet-Grip-Rubber erweitert ist und damit auch auf feuchtem und rutschigen Untergrund, wie in der Wechselzone noch einen gute Traktion gibt.

asics Noosa FF Testbericht und meine Erfahrungen aus dem Training
Schon beim Anziehen lässt sich deutlich spüren, daß es sich um einen Triathlon-Laufschuh handelt, der für einen schnellen Wechsel zwischen den Disziplinen ausgelegt ist. Durch den ziemlich steifen Fersenbereich kann man sehr schnell in den Schuh einsteigen und bei meinen Tests, brauchte ich die spezielle Lasche an der Ferse nicht zusätzlich zum hineinrutschen zu verwenden. Die Verbindung aus einem eher festen, stabilen Fersenbereich mit der langen und großen Fersenkappe, dem flexibleren Mittelteil und dem sehr luftigen und geräumigen Vorderfußbereich, die beim ersten Begutachten des Laufschuhs etwas merkwürdig erschien, macht sich beim Anziehen und Laufen als sehr vorteilhaft bemerkbar. Wie schon beschrieben, kann man wirklich einfach in den Schuh einsteigen, aber was ich noch besser finde, ist das Tragegefühl. Man bekommt im Noosa FF über den Fersenbereich einen guten Halt des Schuhs am Fuß und auch eine exzellente Seitenstabilität, während aber der am stärksten arbeitende Bereich des Fußes, also der Vorderfuß und der mittlere Fußbereich zusätzlichen Spielraum bekommen, um uneingeschränkt arbeiten zu können. Das Gewicht des Schuhs ist sehr angenehm, liegt aber im allgemein üblichen Bereich für diese Laufschuhart, daher gibt es keine Sonderpunkte für das Gewicht. Wirklich schön gelöst finde ich das Zusammenspiel der unterschiedlichen Steifigkeitszonen des Obermaterials mit der Sohlenkonstruktion. Der stärker gedämpfte Fersenbereich mit dem Gel-System, unterstützt das feste, stützende System des Obermaterials, so daß man gerade wenn man erschöpfter ist und nicht mehr sauber läuft, wirklich gut geführt und gedämpft wird. Dadurch, daß der Schuh aber im mittleren und besonders im Vorderfußbereich besonders flexibel ist und auch die Sohlenkonstruktion deutlich schlanker und direkter ausgearbeitet ist, bekommt man auf kurzen, schnellen Distanzen oder bei einem sauberen Vorderfußlaufstil mit dem gleichen Schuh ein klassisches Rennschuhgefühl. Natürlich ist der Noosa FF immer noch ein wenig stärker gedämpft, als ein reinrassiger Rennschuh, aber dafür kann man den asics Noosa FF eben auch sehr schön über lange Distanzen laufen.

Fazit aus dem Test es asics Noosa FF Herrenmodells
Der asics Noosa FF überzeugt mich vor allem wegen des „Zwei-Zonen-Gefühls“ aus stabiler, gut gedämpfter Ferse und dem direkten, sehr flexiblen und luftigen Vorderfußbereichs. Dadurch kann der Noosa FF die verschiedenen Erschöpfungszustände, die meist mit einer Änderung des Laufstils in Richtung Mittelfuß- oder Fersenauftritts einhergeht gut unterstützen, aber auch die schnellen Vorderfußpassagen eines Rennens sehr gut unterstützen. Mit dem leichten Gewicht und der Sprengung von 10mm ist er gut aufgestellt und auch das eigenständige Design des Noosa FF finde ich sehr ansprechend. Daher ist der asics Noosa FF nicht nur für Triathleten sondern auch für Marathonläufer interessant, die einen vielseitigen Straßenschuh suchen, der auch auf rutschigem Untergrund gut nach vorne treibt.

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