inov-8 Trailroc 285 im Test. Erfahrungen mit dem Trailrunning-Schuh aus UK

inov-8 gehört zu den innovativen, neuen Laufschuhmarken, die ich schon länger verfolge und bisher hatte ich inov-8 vor allem für die schnellen, megaleichten und direkten Straßenlaufschuhe und Crossfit-Trainingsschuhe geschätzt.
Mit dem inov-8 Trailroc 285 habe ich mit das erste Mal einen Trailrunning-Schuh der Briten für einen Test vorgenommen und meine Erfahrungen damit bei meinem letzten Trailrunning-Trip gesammelt.

inov-8 Trailroc 285
Gleich beim Anziehen erinnert mich der Trailroc an die vielen Dinge, die ich bisher bei inov-8 immer geliebt habe. Der Schuh ist mit 285g für einen Bergflitzer wunderbar leicht, passt sich schön an die Fußform an und lässt eine spürbare Verbindung zum Untergrund zu, so daß man das Gelände wirklich erfahren kann. Doch starten wir mal ruhig und überstürzen nichts.

Das komfortable und agile Gefühl im Trailroc 285 wird zunächst vom superleichten, und extra-luftigen Mesh-Obermaterial erzeugt, daß den Fuß dank der nahtlosen Verarbeitung wunderbar umschließt. Das zusätzlich auf der Oberfläche aufgebrachte, stabilisierende Gerüst aus zusätzlichen Textilbahnen unterstützt besonders im Mittelfußbereich sehr gut und gibt einen ergänzenden Seitenhalt. Dieses bei inov-8 als Met-Cradle+ bezeichnete System, ist auch deutlich stabiler als bei anderen Schuhe, die aufgeklebte Textilbahnen zur Stabilisierung verwenden. Die Fersenkappe ist ziemlich smart, da sie wie eine Spange nur seitlich die Ferse umklammert und dadurch der eigentlich Hackenbereich des Schuhs angenehm weich und flexibel bleibt. Gerade wer mit Blasen an der Achillessehne zu kämpfen hat oder etwas mehr Spielraum am Hacken bevorzugt, wird das zu schätzen wissen. Die Fersenstabilität ist daher zwar etwas geringer als bei anderen Trailschuhen, wo man regelrecht eingeklammert wird, aber dafür bekommt der Schuh so einen höheren Komfort und ein Plus an Agilität und Spritzigkeit. Mir hat diese Konstruktionsweise jedenfalls gut gefallen.

Wie im Trailschuh-Segment üblich, verfügt auch der inov-8 Trailroc 285 über eine den gesamten Schuh umrundende gummierte Kante, die das Eindringen von Wasser verhindern soll. Zusätzlich werden die Zehen durch die sehr stabil hochgezogenen Sohle und eine gummierte Zehenbox geschützt – im Fersenbereich übernimmt diese Schutzfunktion die flach und weit an der Seite nach vorn gezogene Fersenbox.

Wirklich schön gefällt mir aber die Sohlenkonstruktion, weil sie Schutz, Grip und Laufgefühl sehr gut in den Einklang bringt. Im Fersenbereich ist der Trailrox 285 mit 21,5 mm Materialstärke ausreichend gedämpft, im Vorderfußbereich ist die Dämpfung mit 13,5mm aber immer noch ordentlich, lässt aber noch ein direktes Laufgefühl zu, so daß man den Untergrund spürt. Trotzdem werden aber spitze Steine vom Druck so über die Sohle verteilt, daß es nicht unangenehm ist. Mit den durchgängig über die Außensohle verteilten Stollen hat der Trailroc einen exzellenten Grip.

Meine Erfahrungen und das Fazit zum inov-8 Trailroc 285 Test
Mit dem Trailroc 285 bleibt sich inov-8 treu und liefert einen sehr leichten, sehr agilen und schnellen Trailrunningschuh, der vom Gewicht und Tragegefühl sehr an einen der schnellen Straßenschuhe von inov-8 erinnert, aber mit den notwendigen Komponenten erweitert wurde, um ihn fit für die Berge zu machen. Mit der guten Dämpfung und dem knackigen Grip unterstützt der inov-8 Trailroc 285 besonders bei Trails, die ein konzentriertes, schnelles Laufen erfordern und ein etwas komplexeres Bodenprofil haben. Natürlich kann er auch langgezogene Waldwege mit forderndem Tempo gehen, aber das wahre Potential des Schuhs steckt im felsigen Gelände. Mir hat der Trailroc 285 viel Spaß gemacht und wer seine innere Berggazelle mal richtig rauslassen will, findet im Trailroc 285 den passenden Partner für die Füße!

Alle Details zum Trailroc 285 findet Ihr direkt bei inov-8.

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