RUN & RAVE – adidas Runners SEASON CLOSING 2017 in der RUNBASE

Es ist die Magie der Weihnachtszeit, in der man sich auf das Gute zurückbesinnt, die Erfolge der Saison, aber auch die Niederlagen und Herausforderungen. Aber vor allem ist es die Zeit für die Familie. Und das gilt auch für die Lauffamilie!

Nach meiner Verletzung im Sommer, der dadurch etwas speziell ausgefallenen Marathonvorbereitung für Berlin, die gleich in das Training für den New York Marathon übergegangen war, hatte ich die adidas Runners leider ziemlich selten getroffen und auch meine geliebten Mittagsworkouts in der RUNBASE musste ich sausen lassen. Daher war es ein wirklich tolles, familiäres Gefühl nun zum Ende der Saison zum großen Saisonabschlussevent, dem RUN & RAVE – adidas Runners SEASON CLOSING 2017 in die RUNBASE zurückzukehren.

Nach meinem Morgentraining im Wald am Wannsee, ging es also schon am frühen Nachmittag in die RUNBASE, wo ich dann zum ersten Mal auch das komplette Athletenprogramm kennenlernen konnte, daß allen adidas Runners offensteht und besonders für Laufeinsteiger zu empfehlen ist.

Laufanalyse in der RUNBASE
Los ging es mit einer Laufanalyse auf dem Laufband, bei der ich auch endlich das adidas Genie Sensoren ausprobieren konnte, die auch im adidas Running Store verwendet werden. Dabei bekommt man zwei kleine Sensoren an jeden Schuh, die dann Daten zur Lauftechnik erfassen, wobei für die Laufschuhberatung vor allem die Stabilität bzw. die Fußstellung und der Strike-Bereich interessant sind. Ich habe mich während meines Läuferlebens von einem Pronierer, also jemandem der eher mit der Außenseite des Hackens aufprallt, zu einem Neutralläufer entwickelt.
Gerade für Pronierer sind übrigens die ST-Modelle von adidas zu empfehlen, weil man dort eine extra Stütze verbaut hat, die ein natürlicheres Abrollen ermöglicht. Zusätzlich zu den adidas Genie-Sensoren, wird in der RUNBASE aber auch mit der Videoanalyse gearbeitet, um die Lauftechnik zu verbessern und beispielweise die Körperachsen und Rotationsbewegungen besser zu erkennen. Mit meiner Bewertung als neutraler Mittelfußläufer bin ich also erstmal mit einem guten Gefühl aus diesem ersten Programmpunkt herausgegangen.

Ernährungsanalyse in der RUNBASE
Wie ihr wisst, finde ich das Thema Ernährung super spannend und habe damit auch eine Art Dauerbaustelle, an der ich viel herumexperimentiere und von Fasten, Paleo, Veganismus bis zum zuckerfrei leben schon alles mögliche ausprobiert habe und Neuem sehr offen gegenüberstehe. Samantha Frost, Nutriton Coach der adidas Runners, hat einen tollen Ansatz, sich stark über die Biochemie, Nährstoffe und Störfaktoren wie Stress oder Schlafmangel konzentriert und den Kalorienhaushalt eher zweitrangig sieht. Schon nach dem kleinen Check mit einer Segment-Körperanalyse-Waage, habe ich ein paar praktische und einfach anzuwendende Tipps von ihr bekommen. Das ich zu wenig trinke, ist eines meiner Dauerprojekte, aber beispielsweise keinen Kaffee mehr nach 14.00 Uhr zu trinken und davor immer nur in Zusammenhang mit einer Mahlzeit, um den Cortisolspiegel etwas besser zu regulieren, ist relativ einfach anwendbar und ein toller Tipp. Im anschließenden Cardio-Scan wurde dann noch unsere Herzgesundheit getestet und wir bekamen Rahmendaten für unsere verschiedenen Leistungszonen, um individueller im Grundlagenausdauerbereich zur Fettverbrennung oder auch nicht über dem Maximalpuls zu trainieren. Ich hoffe, daß ich vor der 2018er-Saison noch einmal die Gelegenheit habe, intensiver an einem Plan mit Samantha zu arbeiten, denn zwischen meinem aktuellen Status und dem Renngewicht, gibt es noch ein wenig Arbeit! Und wenn ich das smarter abarbeiten kann, als mit meiner Holzhammermethode aus Extratraining und Kaloriendefizit, dann wäre das perfekt!

Fitness-Analyse in der RUNBASE
Als letzten Punkt hatten wir die Fitness-Analyse auf dem Programm, bei dem wir bei einem knackigen Training im RUNBASE Gym mit Coach Tobias, vor allem Koordination, Stabilität und Core trainierten. Besser gesagt, hatten wir jeweils Übungen mit drei unterschiedlichen Intensitätsstufen auf dem Programm, bei denen wir dann begutachtet wurden. Auch hier ist es schön zu hören, daß sich das harte Training auszahlt. Auch wenn ich gerade nicht in meiner besten Form bin und etwas mehr an der Rumpfstabilität arbeiten muss, sind wir doch sehr gut durch die Stufe 3 mit den höchsten Anforderungen gekommen und in Sachen Koordination, Beweglichkeit und Stabilität anscheinend in einer tollen Ausgangslage für die kommende Saison.

Während wir uns anschließend mit einem leckeren Essen aus dem LAB Kitchen stärkten, trudelten so langsam auch die anderen adidas Runners ein, um beim RUN & RAVE die Saison zu feiern. Wie sehr die adidas Runners in Berlin gewachsen sind und wie viele Läufer aus anderen Laufgruppen nun auch bei den adidas Runners mitlaufen, ist schon beeindruckend. Andererseits können NRC, UARunning Society und Co. derzeit auch nicht wirklich mithalten. Und die Veränderungen beim Runners Point Run Club, werden in 2018 wohl für einen weiteren Schub sorgen.

RUN & RAVE – adidas Runners SEASON CLOSING 2017 in der RUNBASE
Warm eingepackt im neuen Climaheat Primeknit Sweatshirt und mit den neuen wetterfesten All-Terrain UltraBOOST an den Füßen ging es dann endlich raus in die Nachbarschaft zum Community-Run mit dem Soundbike. Obwohl ich nun wirklich schon oft dabei war, war es doch wieder ein absoluter Flash zu sehen, wie hunderte Läufer, begleitet von pumpenden Bässen durch die Nachbarschaft rennen und welche Reaktionen das auslöst. Heruntergeklappte Unterkiefer, hupende Autos, fragende Blicke, gezückte Handykameras – alles ganz normal, wenn die adidas Runners unterwegs sind.

Das wirkliche Highlight war aber der vermeindliche Zieleinlauf nach dem Lauf. Denn statt zurück in die RUNBASE ging es direkt in die IPSE, einen kleinen Club direkt neben der RUNBASE, wo uns schon die DJs erwarteten. adidas Coach Andrea positionierte sich auf dem Tresen vor den DJs und Feuer frei! Bässe maximal und Ballern! Jumping Squats, High Knees, Jumping Jacks, Squats im Dauerfeuer. Es ist einfach unglaublich, wie man in einem Club ausrasten kann, wenn man eine fette Anlage mit einem HIIT-Workout mit den richtigen Leuten kombiniert. Als dann auch noch The Prodigy gespielt wurde, brannten nicht nur bei mir entgültig die Sicherungen durch. Egal wie sehr die Lunge und die Beine brannten – weiter, weiter, weiter!

Das ich Jahre nach meinen krassen Partyzeiten mal zu diesem Track quasi im Straith-Edge-Modus ein Sportprogramm absolvieren würde, hätte ich mir auch niemals träumen lassen. Aber es war genauso krass und der Hang-Over ist bedeutend angenehmer!

Jedenfalls war nach knapp 20 Minuten dieses Intervall-Inferno vorbei und alle strömten dampfend aus dem Club zurück in die RUNBASE, wo Drinks, Essen und Live-Musik nach der Ausrastung wieder den Bodenkontakt herstellten.

Mit dem Saisonabschluss haben die adidas Runners mal wieder ein eindrucksvolles Statement durch die Straßen geschickt und für mich hatte das eher ein Gefühl von Anfang, als vom Ende. So oder so wird 2018 mächtig in Berlins Läuferszene. Bigger, better, faster!

Und jetzt ratet mal, was gerade durch meine Lautsprecher drönt. Mal sehen, wann die Nachbarn klingeln…

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