Jahresrückblick 2017: Die Sport-Highlights vom Sports-Insider

Ein Jahreswechsel ist schon irgendwie merkwürdig! Obwohl ich weiß, daß die Zeit keine Pause einlegt, habe ich das Gefühl, es würde einen kurzen Halt geben bevor man dann mit dem neuen Jahr startet. Und obwohl ich es besser weiß, mache ich merkwürdige Pläne für das nächste Jahr, obwohl es eigentlich „nächste Woche“ ist. Warum also nicht gleich beginnen und konstanter dranbleiben, anstatt zum Jahresende etwas schleifen zu lassen und dann im Januar mit Vollgas aufzuholen, was man vorher vernachlässigt hat?

Jedenfalls bin ich überrascht, wie weit der Jahreswechsel zumindest vom Gefühl schon wieder zurückliegt. Scheinbar bin ich schneller in 2018 angekommen als in den vergangenen Jahren. Trotzdem möchte ich noch einmal auf ein weiteres insgesamt großartiges Sportjahr 2017 zurückblicken, auch wenn ich in der Saisonmitte durch eine Verletzung etwas aus der Bahn geworfen wurde. Aber so lernt man dazu!

Doch bevor ich meiner Erinnerung auf die Sprünge helfe, möchte ich mich erst bei Euch allen bedanken! Ich habe in 2017 wieder unglaublich viele neue Menschen kennengelernt und wir haben zusammen trainiert, gefeiert oder uns durch harte Wettkämpfe gebissen. Besonders bei Events und Wettkämpfen ist es immer wieder eine Freude, die „üblichen Verdächtigen“ in den Startblöcken zu treffen und gemeinsam den Laufsport zu feiern!

Ein bisschen stolz bin ich auch darauf, wie sich dieser Laufblog entwickelt. 2017 war ein neues Rekordjahr und meine Beiträge wurden mehr als 400.000 mal gelesen. Vielen Dank für die Kommentare und Rückfragen – auch bei Instagram und Facebook. Wenn ich hier sitze und meine Gedanken und Erfahrungen niederschreibe, frage ich mich schon manchmal, ob das überhaupt jemanden interessiert. Danke dafür, daß es so ist!

Natürlich wären all diese Erfahrungen und Erfolge nicht möglich, ohne die professionelle Unterstützung meiner Trainer und Coaches. Allen voran Piet Könnicke und das Team von GoToRun, daß mich besonders im Frühjahr 2017 auf ein ganz neues Niveau gepusht hat! Meine zweite Heimat ist nun wirklich die adidas Runbase mit den adidas Runners geworden. Besonders die knackigen, hochprofessionellen Workouts haben mich ordentlich vorangebracht, aber auch die individuellen Ratschläge der Coaches haben mir viel geholfen.

Ein riesiger Dank geht aber auch an alle Partner bei den Sportmarken, die mir mit ihrer Unterstützung Flügel verleihen. Es ist nicht selbstverständlich, daß ich mit Weltklasse-Athleten und Olympioniken zusammen trainieren und ihnen in Interviews spannende Trainingstipps entlocken darf, mit anderen Sportikonen an inspirierenden Events teilnehmen kann. Das neueste Material der kommenden Saison zu testen und damit die Radstrecken, Skipisten und Laufstrecken der Welt erkunden zu können, ist einfach gigantisch und lässt mich einen kleinen Schritt in der Zukunft leben und füttert meinen Entdeckergeist!
Danke für diese großartige Unterstützung und diese einmaligen Möglichkeiten!

Aber schauen wir doch mal, wie 2017 so gelaufen ist! Schon 2015 hatte ich begonnen, mit dem London-Marathon und Berlin-Marathon, zwei große Marathons in einem Jahr zu laufen und in 2016 mit der Kombination aus dem Wien-Marathon und dem Berlin-Marathon wiederholt. So kamen 2016 erstmals mehr als 2.000 Laufkilometer in einem Jahr zusammen. Im vergangenen Jahr gab es dann mein erstes Triple aus dem Milano-Marathon, dem Berlin-Marathon und dem New York Marathon, der gleichzeitig mein zehnter Marathon war. Insgesamt 18 Wettkämpfe habe ich durchgezogen und wieder mit mehr als 2.000 Kilometern das Jahr beendet. Ich hätte statt meiner vielen kleinen Einheiten also auch einfach einmal nach Paris und zurück laufen können!

2017: Der Jahresbeginn
Der Januar startete im vergangenen Jahr so motiviert und engagiert, wie selten zuvor. Nicht zuletzt der frühe Termin des Mailand-Marathon, der schon Anfang April stattfindet, gaben den Ausschlag für 255 Laufkilometer gleich im ersten Monat des Jahres. Ich war aber auch supermotiviert, gut drauf und für die #kickstart2017 Challenge wollte ich natürlich auch mit gutem Beispiel vorangehen.
Meine Reisen nach London und Barcelona haben sicherlich auch zu diesem intensiven Pensum beigetragen, denn ich liebe es an anderen Orten zu laufen und dort Neues laufend zu entdecken!

Aber nicht nur laufen stand auf dem Programm, sondern ich hatte auch das Vergnügen, mit Gina Lückenkemper und Sophia Spelmeyer bie einem Bodyweight-Workout an meine Grenzen gehen und sie mit der verbleibenden Puste interviewen zu dürfen. Beide hatten ja auch ein gigantisches 2017 und ich bin gespannt, was die beiden im Sommer in Berlin abliefern werden!

Auch ein erster Skitest stand auf dem Programm und auch wenn die Pisten in Oberwiesenthal nicht ganz so lang sind, wie in Tirol, war es eine willkommene Abwechslung endlich mal wieder die Pisten zu stürmen!

Im Februar lief es dafür ziemlich durchwachsen. Nach einem relaxten Start mit einem Mini-Winterurlaub im Hochsauerland schleppte ich mich von einer Erkältung zur nächsten.

Danach ging es dann nach München zur ISPO-Sportmesse, wo ich wieder ein paar spannende Neuheiten entdeckt habe und wo es zum ersten Mal auch eine ganz offizielle Bloggerlounge gab – also einen Bereich, wo man sofort über seine Neuentdeckungen schreiben konnte. Die Kombination aus morgentlichem Lauftraining, kilometerlangen Fußmärschen über das Messegelände und abendlichen Standparties hatte es ganz schön in sich! Ziemlich überrascht wurde ich auch vom Lagree-Training, einer neuen Trainingsmethode aus Hollywood, die es wirklich in sich hat und mir den Muskelkater des Jahres verpasst hatte.

Zurück in Berlin ging es dann für 30 Kilometer beim Frostwiesenlauf, der mir so viel Spaß gemacht hat, daß ich auch 2018 wieder dabei sein werde. Es ist einfach mal was anderes einen Longrun auf neuem Terrain zu laufen und sich dank der üppig gefüllten Verpflegungsstände um nichts sorgen zu müssen.

Auch im März ging es dann weiter mit meiner Zuckerfrei-Diät und dem Kilometerschrubben. Die vielleicht schönste Medaille des Jahres gab es beim Schneeglöckchenlauf, wo ich mit einem 12 Altersklassenplatz auch schon ein wenig meine Form ausspielen konnte. Richtig gebrettert wurde dann beim Lauf der Sympathie, wo ich nach 42:49h die 10km-Zielline überquerte. Ein schönes Highlight im März war auch die Eröffnung des adidas Running Store in Berlin-Mitte, wo ich mich noch einmal final vor dem erstem Marathon des Jahres einkleiden konnte.

Im April stand dann endlich das erste Saison-Highlight auf dem Programm. Es ging für vier Tage nach Mailand zum Sightseeing, Shopping und um den Mailand-Marathon zu laufen. Mit 3:28:17h kam sogar eine neue drittbeste persönliche Marathonzeit heraus und das extrem ausgedehnte Mittagessen im kleinen Restaurant am Kanal, bei strahlendem Sonnenschein und 20 Grad am nächsten Tag werde ich lange nicht vergessen!

Kaum zurück in Berlin ging es auch weiter mit den tollen Erlebnissen, denn beim Airport Night Run konnte ich meine gute Marathonform noch einmal ausspielen und meine Halbmarathon-Bestzeit auf 1:33:50h verbessern. Danach war dann aber erstmal Schluß mit dem Asphaltgeknüppel und ich hatte Lust endlich auch wieder ein paar andere Sachen auszuprobieren. Und so kam mit den Calisthenics Parks auch wieder etwas mehr Krafttraining und Mobilität auf den Trainingsplan und ich widmete mich auch dank der Salomon Trailrunning Workshops mehr den Läufen abseits der Straßen.

Im Pustertal konnte ich dann im Mai die perfekte Verbindung aus Sport, Wellness und Natur erleben und viele der Neuheiten von meinen Testlisten für Trailrunning und Wanderschuhe wurden dort in den Bergen getestet.

Mit dem Höhentraining der Berge in den Beinen ging es dann zurück nach Berlin und wieder für einen kleinen Rundtrip nach London und Barcelona, wo mir gerade in Barcelona das fast schon sommerliche Wetter bei meinen Läufen ganz schön zu schaffen machte. Und das Wetter in Berlin? Naja, ich bin halt einfach in die Tropen entflohen und habe mal für ein Wochenende die Übernachtung im Tropical Islands getestet.

Frisch erholt ging es dann auf die Reise nach Poznan. 2016 war ich zum Wings for Life World Run noch allein gefahren, aber dieses Mal hatten wir einen kleinen Läufertrupp zusammengetrommelt. Und für mich lief es richtig gut und ich schaffte es dem Catcher Car ganze 36,2km davonzulaufen. Bis heute ist diese Pace von 4:36 über diese Distanz ein großer Lichtblick, daß ich also das Potential habe auch bei der Marathondistanz noch schneller zu laufen.

An den Big25 werden sich wahrscheinlich noch Viele erinnern. Es war eine brutale Hitzeschlacht, bei der zudem die Wasserversorgung durch den Veranstalter nicht optimal geregelt worden war. Nachdem ich bei Kilometer 10 mit dem Gedanken gekämpft hatte, das Rennen abzubrechen, war ich aber schlussendlich doch ganz gut durchgekommen und nach 2:00:52h endlich im Olympiastadion.

Im Juni ging es dann wieder einmal nach Los Angeles, wo ich es immer wieder genieße morgens am Strand von Manhattan Beach meine Runden zu drehen. Es gibt einfach nichts besseres, um mit dem Jetlag klarzukommen!
Genau am Tag nach meiner Rückkehr stand dann der Berlin-Triathlon auf dem Plan, der mich schon im Vorjahr total begeistert hatte. Angesichts von einer Startzeit in der Mittagshitze bei über 30 Grad und direkt am Tag nach einem Langstreckenflug, siegte dann aber die Vernunft und ich entschloss mich zu meinem ersten DNS (Did not Start) meiner Sportlerkarriere. Stattdessen baute ich einen kleinen Verpflegungspunkt mit Musik und einem Wasserschlauch hinter dem Haus auf, der an Kilometer 14 des Pro Potsdam Schlösserlaufs liegt und genoss es auch einmal diese Perspektive auf ein Rennen zu haben!

Ein paar Tage später war ich dann wieder halbwegs akklimatisiert und konnte wieder richtig loslaufen. Ein schönes Ballerei-Spektakel war der „Fastest Mile“ Event von Strava. Für eine neue schnellste Meile hatte es zwar nicht gereicht und so bleibt mein Rekord aus dem Olympiastadion wohl noch eine Weile bestehen.

Im Juni hatte ich es auch endlich mal einrichten können, bei der Brooks Run Happy Tour vorbeizuschauen, die ja nun auch schon zum dritten mal quer durch Deutschland tourte.

Das Highlight im Juni war für mich aber eindeutig der Velothon. Angespornt von den tollen Erlebnissen auf der Radstrecke bei meinen ersten Triathlons hatte ich mich für die große Rundfahrt von 120km rund um Berlin angemeldet und war total begeistert vom Velothon.

Leider ging es nach einer bis dahin tollen ersten Jahreshälfte erstmal ein wenig abwärts. Schon vor dem Velothon hatte ich ab und zu ein merkwürdiges Zwicken in meinem linken Gesäßmuskel gespürt und es einer kleinen Muskelzeizung zugeschrieben. Schon öfter hatte ich in verschiedenen Körperregionen mal solche kleineren Störungen und meist haben diese sich nach einiger Zeit mit etwas Pflege und reduziertem Belastungsumfang von selbst erledigt. Und so gehörte ich beim Laufblogger-Camp auch zu denen, die es etwas ruhiger angehen ließen und war froh über das Ausweichprogramm im Kanu.

Auch bei der Eröffnung des neuen asics Store in Berlin konnte ich mich nicht in meiner gewohnten Form präsentieren und entschloss mich dann aber doch endlich zum Spezialisten zu gehen. Denn zuvor hatte ich tausend verschiedene Meinungen zu meinen Problemen bekommen und während die einen mir dazu rieten zu dehnen und mit der Blackroll zu arbieten, rieten die anderen zu Sportpause und Wärmetheraopie.
Der Physio therapierte dann eine ISG-Blockade, also eine Blockierung des Iliosakralgelenks, die zum Beispiel ausgelöst werden kann, wenn man umnkickt oder ungünstig auf dem Boden auftritt. Ich kann mich nicht an einen spezifischen Moment erinnern, wo das passiert sein sollen und kann mich nur erinnern, daß die Probleme schleichend begonnen haben.
Das fatale an meiner ISG-Blockade war, daß ich von der eigentlichen Ursache nichts gespürt habe. Was ich spürte war eine Muskelverhärtung, die sich gebildet hatte, weil meine rückseitige Muskulatur konstant versuchte diese Fehlstellung des ISG auszugleichen.
Zurückblickend habe ich mich natürlich geärgert, weil ich mir viel Zeit und Trainingsprobleme hätte sparen können, wenn ich sofort zum Arzt gegangen wäre.
Zum Glück ging es mit der Therapie sehr schnell voran, so daß ich innerhalb weniger Wochen mein Trainingspensum wieder erhöhen konnte und meine größte Sorge, daß ich den Berlin-Marathon nicht laufen könnte, unbegründet war.

Natürlich hatte mich diese ISG-Blockade mental und körperlich ziemlich zurückgeworfen und von meinem extrem guten Performance-Level der ersten Jahreshälfte heruntergezogen. Auch einige Frustkilos hatten sich in dieser Verletzungspause angesammelt, die auch nicht gerade leistungssteigernd wirkten. Und so war die City Night für mich ein ziemlich deprimierendes Erlebnis. Für meine Verhältnisse im Schleichgang gurkte ich über den Kudamm und musste meinen Freunden dabei zusehen, wie sie in der erstklassigen Form, die man normaler Weise im Juli hat, den Asphalt schredderten. Aber die Verletzung schärfte auch wieder den Blick für zwei Dinge. Zum einen dafür, wie dankbar man sein kann, daß man überhaupt laufen kann und das man seiner Passion für den Laufsport folgen und Teil der Laufbewegung sein kann. Zum anderen aber auch die Relation der Zeiten und Erfolge. Während ich mich schwer und langsam mit meiner Zeit von über 50 Minuten auf die 10km fühlte, läuteten andere überglücklich die PB-Glocke, weil sie eine neue Bestzeit erlaufen hatten. Dabei habe ich genau so auch einmal begonnen. Der erste 10er unter 60 Minuten! Das erste Mal unter 50 Minuten! Und plötzlich war eine solche Zeit wertlos für mich geworden?

Zum Glück ging es beim World Fitness Day nicht so viel ums Laufen, sondern es war eine gigantische Fitnessparty, die in diesem Jahr übrigens sogar auf 2 Tage ausgedehnt werden soll. Meinen ersten, kleinen läuferischen Durchbruch nach meiner Verletzung hatte ich dann beim Mauerlauf, wo ich das erste Mal nach meiner Verletzung wieder ein wenig in den Läufer-Flow kam. Auch der Sportscheck-Lauf war mit 1:50h kein Raketenlauf, aber der Grundrhytmus war wieder da und ich wusste, daß der Berlin-Marathon sicher war. Egal welche Zeit, aber ich würde finishen und meine Serie von 10 Berlin-Marathons in Folge weiter fortsetzen können.

Wie sehr meine Mobilität in der Verletzungspause gelitten hatte, merkte ich dann leider auch beim Sunrise Yoga, daß ich in diesem Jahr auch wieder ausprobieren werde. Mitten in der Stadt mit Yoga in den Sommermorgen erdet für den kompletten restlichen Tag und macht ziemlich stressresistent.

Nachdem ich im Juli nur 80 Laufkilometer zusammenbekommen habe, ging es dann endlich auch wieder aufwärts mit dem Laufpensum und der Vorbereitung für den Berlin-Marathon. Ein paar Tage Zelten an der Ostsee und Erholung am Elbufer halfen auch mit, die Form wieder zu verbessern. Im Juli hatte ich mir übrigens auch mal die Zeit genommen aufzuschreiben, wie ich eigentlich Laufblogger geworden bin. Komisch, daß ich dafür erst einen Anstoß brauchte – aber ich lebe halt mehr in meinen aktuellen Projekten und Wettkampfplänen.

Ein schöner Formtest und Motivationstrip war dann der Tegernseelauf, den ich zusammen mit den adidas Runners und einigen Sportbloggern dann auf dem Oktoberfest ausklingen ließ. Zum Berlin-Marathon überboten sich die Sportmarken wieder einmal gegenseitig. Für den meisten Wirbel sorgte auf jeden Fall Under Armour mit der #Runverboten Kampagne und dem krassen Event auf dem Teufelsberg. Aber auch die Einweihung des Salming Store Berlin, der Berlin is ON Lauf und der Event der Midnight Runners waren eine tolle Einstimmung auf den Berlin-Marathon.

Für mächtig Diskussionen sorgte auch mein Artikel über die Laufregeln für große Events. Wahrscheinlich haben die meisten von Euch auch schon Erfahrungen mit Leuten gesammelt, die sich nicht daran halten und dadurch für unnötigen, zusätzlichen Stress bei Laufveranstaltungen sorgen.

Obwohl meine Vorbereitung durch die Verletzung ziemlich speziell war und auch das Wetter mit leichtem Sprühregen alles andere als traumhaft war, hatte ich beim Berlin-Marathon so viel Spaß wie selten. Ich freute mich einfach wieder laufen zu können und mit den Leuten, diese große Laufparty feiern zu können. Mit einer Zielzeit von 03:39:48h war ich dann sogar ziemlich überrascht über diese gute Zeit.

Doch in gewisser Weise war der Berlin-Marathon auch nur ein Vorbereitungslauf für das eigentliche Highlight des Jahres. Ich hatte ja einen Startplatz für den New York Marathon ergattert, also ging es weiter mit dem Training und der ganz normale Läuferwahnsinn kehrte wieder ein. Was macht man, wenn man mit Jetlag in L.A. aufwacht? Genau, man geht erstmal einen 30k Longrun in der kalifornischen Spätsommersonne abliefern! Was macht man, als Läufer wenn man einen 35km langen Arbeitsweg hat? Genau, man läuft einfach nach der Arbeit nach Hause! Beides waren Aktionen, die vor allem die Leidensfähigkeit trainiert haben, aber so wächst man.

Etwas sinnvoller war dann schon die Marathonstaffel beim Frankfurt-Marathon, bei der ich wieder diese Marathongänsehaut-Momente spüren konnte. Bevor ich mich dann aber entgültig auf den Weg nach NY machte, konnte ich noch bei der Eröffnung des Rapha Clubhouse Berlin mitfeiern, wo ich in diesem Jahr sicherlich die ein oder andere Ausfahrt starten werde.

Während bei vielen so langsam die Saison zu Ende ging, startete ich dann also im November zu meinem bisher größten Laufabenteuer. Der New York Marathon! Für mich war es die tollste Stimmung, die ich bisher erlebt habe und auch New York selbst hat mich in ihren Bann gezogen. Das muss man als Marathonläufer einfach erlebt haben!

Danach ging es aber auch für mich langsam in den Chill-Out Modus, denn die lange Saison mit dem verletzungsbedingten Einbruch zur Jahresmitte aus dem ich mich erst zurückkämpfen musste, hatte mich ganz schön erledigt. Um so schöner, daß die Famile der adidas Runners der 2017er-Saison mit einem genialen Season Closing Event einen so würdigen Abschluss gab.

Den ersten Motivationskick bekam ich dann beim Besuch des adidas HQ in Herzogenaurach, wo ich mit dem 2000sten Laufkilometer in 2017 auch mein persönliches Jahresstreckenziel erreichte. Viel wichtiger war aber, die Energie und die Passion zu spüren, die mich angesteckt und gepusht hat jetzt auch wieder bei #kickstart2018 alles zu geben und meinen Wettkampfkalender für 2018 mit neuem Ehrgeiz anzugehen!

Es war ein absolut wahnsinniges Jahr und vollgestopft mit tollen Erlebnissen und Erinnerungen, für die ich unendlich dankbar bin! Danke an alle, die mir diesen Lifestyle ermöglichen! Lasst uns 2018 zu einem ganz besonderen Jahr machen – Ich freue mich drauf!

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